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  #1  
Alt 24.01.2015, 13:47
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Alfred Weber Alfred Weber ist offline
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Grüß Gott Sportfreund,

seit 2011 habe ich hier an dieser Stelle auf die Beiträge "LIVE-dabei" in meiner HP
www.brieftaubenweber hingewiesen und mir viel Mühe gegeben, den nicht so arrevierten Sportfreunde einen Leitfaden in Sachen Brieftaubensport in die Hand zu geben
Es freut mich, das sich auf den Seiten meiner HP, viele Sportfreunde im gesamten deutschen Brieftaubensport gute Tips in Sachen Versorgung und Haltung unserer Brietauben zu eigen und auf Ihren Schlägen sehr gut umsetzen und Ihre Erfolge zum Teil erheblich steigern konnten.

Deshalbe setze ich diese Serie auch in 2015 mit aktuelle Berichten auf meinen Schlägen fort, um auch weiterhin gut Tips für alle zu geben und vielleicht kann auch in 2015 so mancher Züchter seine Schlagleistungen steigern und zu den Siegern am Jahrsende gehören.

Bereits vor einigen Tagen habe ich den ersten Bericht auf meiner HP eingesetzt.
Wie immer zu erreichen in meiner HP www.brieftaubenweber.de

unter dem Link "LIVE-dabei 2015"

Allen interessierten wieder viel Spaß beim lesen und ein erfolgreiches Zucht und Reisejahr 2015

Taubengruß
Alfred Weber
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  #2  
Alt 24.01.2015, 14:32
karli karli ist offline
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Hallo Alfred,
ich persönlich freue mich sehr, dass Du Deine Bildungsserie über unser schönes Hobby fortführst! Konnte ich doch hieraus in der Vergangenheit vieles lernen und an praktischen Tipps übernehmen.
Zu Deinem 1.Beitrag in 2015 habe ich nun folgende Frage: Wie Du schreibst, hast Du Deine Tiere nach Geschlechtern getrennt und ich habe es so verstanden, dass sich hören, möglicherweise aber auch sehen, können. Wen dem so ist, ist dies nicht problematisch im Hinblick auf eine zügige Neu-bzw. Umverpaarung. Da ich regelmäßig alle Zuchtpaare jedes Jahr neu verpaare, und meine Schlagkapazität so begrenzt ist, dass sich Vögel und Weibchen trotz Trennung noch sehen und hören können, gestaltet sich die Verpaarung regelmäßig langwierig. Denn die alten Partner kennen sich immer noch, selbst wenn ich sie ein halbes Jahr trennen würde. Gibt es diesbezüglich aus Deiner Erfahrung einen praktischen Tipp, wie man dieses Procedere zeitlich eingrenzen könnte?
Mit sportlichem Gruß

karli
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  #3  
Alt 24.01.2015, 17:11
thomaswenger thomaswenger ist offline
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Hallo Alfred

das freut mich, dass Du weiterhin auf deiner Homepage schreibst.
Immer wieder interessant und lehrreich, was Du berichtest. Weiter so!

Gruss aus der Schweiz
Thomas
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  #4  
Alt 24.01.2015, 17:37
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Alfred Weber Alfred Weber ist offline
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Zitat von karli Beitrag anzeigen
Hallo Alfred,
ich persönlich freue mich sehr, dass Du Deine Bildungsserie über unser schönes Hobby fortführst! Konnte ich doch hieraus in der Vergangenheit vieles lernen und an praktischen Tipps übernehmen.
Zu Deinem 1.Beitrag in 2015 habe ich nun folgende Frage: Wie Du schreibst, hast Du Deine Tiere nach Geschlechtern getrennt und ich habe es so verstanden, dass sich hören, möglicherweise aber auch sehen, können. Wen dem so ist, ist dies nicht problematisch im Hinblick auf eine zügige Neu-bzw. Umverpaarung. Da ich regelmäßig alle Zuchtpaare jedes Jahr neu verpaare, und meine Schlagkapazität so begrenzt ist, dass sich Vögel und Weibchen trotz Trennung noch sehen und hören können, gestaltet sich die Verpaarung regelmäßig langwierig. Denn die alten Partner kennen sich immer noch, selbst wenn ich sie ein halbes Jahr trennen würde. Gibt es diesbezüglich aus Deiner Erfahrung einen praktischen Tipp, wie man dieses Procedere zeitlich eingrenzen könnte?
Mit sportlichem Gruß

karli
Grüß Dich Karli,

Du hast richtig gelesen.

Meine Zuchttauben werden nach der Zucht, gemeinsam in den vorderen, durch Drahtgitter abgeteilten Teil meines Zuchtschlages gesperrt.
8 mtr Länge x 2,70 mtr Breite, die Höhe durch die Dachneigung 2,20 mtr und 3,70 mtr.
Die Tauben werden direkt nach dem züchten hier abgesperrt gehalten und nicht getrennt.
Getrennt werden sie in der Regel ca. 8-14 Tage vor dem neuen anpaaren.
Seit ich diese Voliere habe 2003, hat in dieser Zeit noch niemals ein Weibchen in dem abgesperrten Teil des Zuchtschlages gelegt.
Zum absperren habe ich Gitter, die ich nur einhängen brauche und so kann ich diese 8 mtr Länge in 3 Abteile innerhalb 2-3 Minuten abteilen.

Die Zuchttauben haben also in der Zeit vom nicht züchten bis zum wieder züchten, das volle Abteil zur Verfügung.

Jetzt wo ich die Tauben getrennt habe, ist der untere Teil dieser Absperrgitter bis auf eine Höhe von ca. 1 mtr mit Pappe verschlagen, der obere Teil aber ist offen und so können sich Vögel und Weibchen immer sehen, aber nicht in direkten Kontakt durch das Gitter treten.
Wenn ich die Tauben dann verpaare (wahrscheinlich morgen Abend) habe ich da überhaupt kein Problem neue Paarungen zu machen und das mache ich eigentlich jedes Jahr, den es ist bei mir sehr sehr selten, das ich ein Paar zwei Jahre hintereinander verpaare.

So werde ich jetzt dann anschließend zwei Gelege der Zuchttauben in Kreuzung durchführen und dann werden wieder alle getrennt... und zwar kommt das Weibchen weg wenn ich sehe das der Vogel wieder zu treiben für das 3.Gelege beginnt, oftmals aber auch schon vorher, wenn ich das Gefühl habe trennen zu müssen, den nicht jeder Vogel treibt recht arg und plötzlich liegt dann wieder das Ei im Nest.
So werden die Weibchen eine nach der anderen wieder in den abgteilten Raum gesetzt.
Diesmal aber ist auch die obere Hälfte der Abtrenngitter mit einer Plane zugehängt, damit die abgesperrten Weibchen nicht mehr ihre Vögel und Zellen sehen können.

So verpaare ich schon seit 2003 meine Zuchttauben jedes Jahr zweimal, ohne irgend welcher großer Probleme.

Da aber muß ich folgendes festhalten.

Ich kann meinen Zuchtschlag mit 27 Zellen durch eine Falttüre und eine normale Türe innerhalb Sekunden in 3 Abteile zu je 9 Zuchtzellen machen.
Dann habe ich gewisse Linien im in einem dieser Abteile und kann da sehr schnell umpaaren. Da ist eben im Vorfeld schon immer eine gewisse Planung vorhanden, damit das schnell und reibungslos funktioniert.

Die Paare verbleiben 4-5 Tage in den Zellen und werden dann in kleinen Gruppen versetzt freigelassen. Nach 1-2 Tagen ist das dann innerhalb eines Abteiles abgeschloßen und dann werden die Abteile geöffnet.
Erst die beiden Abteile wo die geringsten Probleme zu erwarten sind, dann das andere dazu und wenn alles in Reih und Glied ist verbleiben die Tauben bis zum ablegen der Eier in der Zellenhälfte.
Erst wenn die Eier gefallen sind, wird die Schiebetüre zur vorderen Hälfte (Voliere) geöffnet und die Tauben haben dann den ganzen Sommer wieder den gesamten Raum des Zuchtschlages 8 x 5,50 x 3.70 mtr zur Verfügung.

Karli, ich hoffe das Dir diese Angaben genügen und zeigen, das erst gut geplant werden muß, um alles bestens im Griff zu haben.

Taubengruß
Alfred
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  #5  
Alt 25.01.2015, 03:54
karli karli ist offline
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Hallo Alfred,

besten Dank für Deine schnelle und ausführliche Antwort! Das Problem ist, wie ich Deinen Ausführungen entnehmen kann, nicht so sehr die Anpaarung selbst, sondern die neu gebildeten Paare zellenfest zu bekommen. Das wird man wohl nur durch ein ausgeklügeltes System in den Griff bekommen, so wie Du es beschreibst. Die einzelnen Paare gruppenweise frei zu lassen, "ohne das sie sich ins Gehege kommen", ist da wohl 1. Wahl. Aber selbst da ist viel Zeit und Geduld sowie Platz erforderlich. Nach meiner Erfahrung ist nach der Anpaarung ca. eine Woche persönlicher, stundenweiser Anwesenheit im Schlag notwendig, denn andernfalls geht es eventuell drunter und drüber mit all den nicht gewünschten Auswirkungen (zerschlagene Eier, blutige Nasen und Köpfe usw.) Es ist jedes Jahr aufs neue ein wahres Geduldsspiel, bis sich alles so gefunden hat wie gewollt.Alfred nochmals besten Dank für Deine Erfahrungswerte!
Mit sportlichem Gruß
karli
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  #6  
Alt 25.01.2015, 12:06
Franzel Franzel ist offline
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Zitat:
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Hallo Alfred,

besten Dank für Deine schnelle und ausführliche Antwort! Das Problem ist, wie ich Deinen Ausführungen entnehmen kann, nicht so sehr die Anpaarung selbst, sondern die neu gebildeten Paare zellenfest zu bekommen. Das wird man wohl nur durch ein ausgeklügeltes System in den Griff bekommen, so wie Du es beschreibst. Die einzelnen Paare gruppenweise frei zu lassen, "ohne das sie sich ins Gehege kommen", ist da wohl 1. Wahl. Aber selbst da ist viel Zeit und Geduld sowie Platz erforderlich. Nach meiner Erfahrung ist nach der Anpaarung ca. eine Woche persönlicher, stundenweiser Anwesenheit im Schlag notwendig, denn andernfalls geht es eventuell drunter und drüber mit all den nicht gewünschten Auswirkungen (zerschlagene Eier, blutige Nasen und Köpfe usw.) Es ist jedes Jahr aufs neue ein wahres Geduldsspiel, bis sich alles so gefunden hat wie gewollt.Alfred nochmals besten Dank für Deine Erfahrungswerte!
Mit sportlichem Gruß
karli
Hallo Karli
Vielleicht kann ich da ein wenig helfen.Du hast recht,ein wenig Zeit solltest du dir nehmen. Bei uns wird es immer so gemacht:
Alle Paare werden in den Zellen eingesperrt. Dann werden alle Paare einzeln nacheinander freigelassen,aber nur jeweils für kurze Zeit. Sobald das Weibchen,das in der Regel ja die Zelle nicht kennt,2 x in diese geflogen ist ,wird sie wieder geschlossen und die nächste wird geöffnet.Sobald alle durch sind beginnt das ganze von vorne,nur wird nun eine 2. Zelle geöffnet,und zwar eine die möglichst weit weg ist. Als Beispiel: oben links und unten rechts.
Auch hier wieder das gleiche Programm,sobald die Weibchen 2x in die Zelle geflogen sind werden die nächsten geöffnet.es werden nun immer 2 Zellen mehr geöffnet.Abends werden dann die Zellen offen gelassen bei denen sich die Weibchen noch schwer tun,die schon recht Zellensicheren werden geschlossen,so haben die unsicheren Zeit und Ruhe genug sich einzugewöhnen.Diesen 1. Tag mußt du dir Zeit nehmen,am 2. Tag ist es dann nicht mehr ganz so schlimm,da werden immer die Hälfte der Zellen für 1 Stunde geöffnet und dann gewechselt.Am Abend dann ,kurz bevor es dämmert werden alle Zellen geöffnet,und am 3. Tag ist es dann in der Regel geschafft ! Ich halte es für richtiger das die Zellen möglichst schnell alle offen sind ,so vermeidet man Eier die zu Bruch gehen weil die Unsicherheit zum Legetermin schon vorbei ist !
__________________
MFG
Franz



Wenn man beginnt, seinem Passfoto ähnlich zu sehen, sollte man in den Urlaub fahren.

Ephraim Kishon

Geändert von Franzel (25.01.2015 um 12:12 Uhr).
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  #7  
Alt 25.01.2015, 13:45
karli karli ist offline
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Hallo Franzel,
Danke auch für Deine Tipps, die ich gern beherzigen will! Ich bin immer heilfroh, wenn ich diese Procedur der Anpaarung gut hinter mich gebracht habe; denn es ist schon ärgerlich, wenn es mit dem 1. Gelege nicht klappt, schon wegen des Zeitverzugs.
Mit sportlichem Gruß
karli
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  #8  
Alt 26.01.2015, 18:05
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Alfred Weber Alfred Weber ist offline
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Guten Abend Sportfreund,

habe gerade einen neuen Beitrag in "LIVE-dabei" eingesetzt.......
wer lesen will der kann.

www.brieftaubenweber.de

unter dem Link "LIVE-dabei 2015"

Taubengruß
Alfred Weber
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  #9  
Alt 31.01.2015, 16:08
KoRn KoRn ist offline
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Guten Tag Alfred

Ich trau mich mal auch wenn ich gleich von allen Seiten gehasst werde

Das ist ein 50er Auge die details sieht man jetzt nicht genau aber ich sag einfach mal

50-50 GL GL ZZZ grau

Es gibt kein besseres Zuchtauge! Ohne jetzt mal irgendeine Leistung von dem Vogel zu wissen möchte ich behaupten das aus ihm schon einige zweistellige kamen?

Schöne Fotos hast du da machen lassen. Und immer fleißig weiterschreiben ich verfolge es immer
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  #10  
Alt 31.01.2015, 17:03
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gesmo gesmo ist offline
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Guten Tag Alfred

Ich trau mich mal auch wenn ich gleich von allen Seiten gehasst werde

Das ist ein 50er Auge die details sieht man jetzt nicht genau aber ich sag einfach mal

50-50 GL GL ZZZ grau

Es gibt kein besseres Zuchtauge! Ohne jetzt mal irgendeine Leistung von dem Vogel zu wissen möchte ich behaupten das aus ihm schon einige zweistellige kamen?

Schöne Fotos hast du da machen lassen. Und immer fleißig weiterschreiben ich verfolge es immer
Hallo .
das fällt auf . Dichte Pigmentierung ( die Dicke ist nur von der Seite zu sehen ) !
Der Haltering breit und Schwarz. Sg Vermeyen - Ring !
Breiter Wertring mit " Weitstrecken Eichnung . Zifferblatt einer Uhr betrachtet 11 h zu sehen .
Die Geschwindigkeit Zeichen sind nicht auf dem Foto zu sehen.
Aber Alfred du wirst uns das schon schreiben .
B G Wilfried
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