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  #21  
Alt 31.07.2017, 02:20
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Pfaelzer Pfaelzer ist offline
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Zitat:
Zitat von rudi1 Beitrag anzeigen
Hallo,

auch bei uns ist die JTK in vielen Beständen ausgebrochen, sogar bei Tauben, die im Winter gezogen wurden. Das hat mich überrascht. Bei einem Züchter hat es sogar ein paar Jährige erwischt.

Hier geht man zum Tierarzt Mathias Sterneberg, der hat eine Fachtierarztpraxis für Geflügel und die arbeiten da mit 4 Tierärzten, oder zur Tierarztpraxis Thierbach und Waschura.

http://www.gefluegel-praxis.de

http://www.kleintierpraxis-nordhorn.de


Von den betroffenen Tauben werden in der Praxis Sterneberg Untersuchungen gemacht. Dann wird eine Behandlung vorgeschlagen, die, wie ich das gehört habe, auch sofort anschlägt. In 2 Tagen fressen und verdauen die Tauben wieder. Wir vermeiden damit ein 5-tägiges Leiden der armen Tiere.

Ich weiß, dass Möhren sehr wohlschmeckend und für den Darm gesund sind. Aber wenn Tauben krank sind, geht das mit Allopathie schneller. Und das sind wir unsern Tauben auch schuldig, finde ich.

Ich glaube, Thomas macht das schon richtig.

Gruß Rudi
Hallo Rudi,
das fehlt bei uns auf dem Land eben.
Mein TA wohnt 40 KM entfernt, das geht noch.
Der hat wenigstens ein wenig Ahnung von Tauben. Allerdings liegt sein Schwerpunkt auf anderem Getier.
Klar von Tauben könnte der nicht Leben.
__________________
Gut Flug
Pfälzer

Lebenserfahrung ist die Summe zumeist schmerzlicher Lernprozesse.
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  #22  
Alt 31.07.2017, 08:01
linus linus ist offline
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Zitat:
Zitat von Pfaelzer Beitrag anzeigen
Hallo Michael,
ja ich habe richtig Suppe gekocht.
Ich habe auf 2 KG Möhren 4 Liter Wasser gegeben und den Sud dann den Tauben in die Tränke gegeben. Jeden 2. Tag.

(den Zuchttauben habe ich das meiste was von den Karotten übrig blieb über das Futter gemacht und mit Kalk oder ähnlichem abgetrockenet oder so trockenen lassen. Der Kot der Zuchttauben und wachsenden Jungtauben ist Filmreif. So schöne Kügelchen sieht man selten. Es war aber auch gut warm)

Das alles habe ich vorbeugend gemacht nach einer Kur Ende Juni mit einem Antiobiotika und Ronidazol gegen Trichomonaden.

Danach war alles OK und sie sind nachdem ich sie getrennt habe sehr gut am Haus geflogen.

Vor 8 Tagen fing es dann an, dass sie nicht mehr richtig gefressen haben und dann wollten auf einmal ein paar nicht mehr rein in den Schlag. Da habe ich bei den Vögeln sofort reagiert. Die sind wieder fit. Die Weibchen haben haben gekochtes bekommen. 1 mußte ich mittlerweile entfernen. Da ging nichts mehr. Jedenfalls war es für die Weibchen viel heftiger als für die Vögel.

Bei den Vögeln war es so, dass sie nur so in den Seilen hingen, lustlos waren und nur 1 hat sich eine erbrochen. Bei den Weibchen war das anders, die waren richtig Malade und haben fast alle gekotzt.

Der Unterschied war meiner Meinung nach, dass ich den Vögeln wie früher auch, einen Medimix in Verbindung mit Tolly Amin in den Kropf gespritzt habe. Und das bevor die JTK ausgebrochen ist oder gleich bei den ersten Anzeichen. Den Weibchen nicht.

Was immer auch Schuld war, schon lange hatte ich so was nicht mehr. Das ist ja Ekelhaft wie das Abteil der Weibchen ausgesehen hat.

Vielleicht habe ich auch nur einen Fehler gemacht.

Jedenfalls sind auch die Weibchen wieder auf dem Wege der Besserung und ich hoffe, dass ich sie am WE setzen kann. Von Samstag auf Sonntag hat sich nur noch 1 erbrochen und ich habe ihnen gestern abend das 1. x wieder festes Futter gegeben und wieder war es nur 2 x das ich gestern Abend gesehen habe, dass sich 1 Taube erbrochen hat.
Bei den Vögeln allerdings auch einer.

Der Kommentar meiner Frau war: Du bist vielleicht ein Kindskopf. Damit meinte sie wohl die Arbeit die ich mir geacht habe.

Dieses Jahr soll es aber auch verdammt heftig sein, wie ich schon gelesen oder auch gehört habe.

Und jeder der es fertig bringt das ohne Medis zu schaffen, den bewundere ich dafür.
Hallo Thomas
Ich glaube du hast einen Fehler gemacht. Der vorherige Einsatz mit den von dir genannten Medis war kontraproduktiv. Auch meine Tauben wurden krank, es ging sehr schnell. Obwohl ich zur Vorbeugung meinen Karottenbrei gegeben habe. Als der grüne, schleimige Kot abgesetzt wurde, habe ich sofort Gerste gekocht und anschließend 1 Stunde köcheln lassen. Dann leicht abgetrocknet, Möhrenbei darüber und zusätzlich Luvos Heilerde. Nach 2 Tagen war der Spuk vorbei und die Tauben haben sich sehr schnell erholt.
Die JTK scheint in diesem Jahr in vielen Beständen deutlich aggressiver zu sein. Es wird auch vermehrt von Todesfällen berichtet.
Es geht ganz sicher ohne Medis.
Grüße Hans
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  #23  
Alt 31.07.2017, 12:20
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rudi1 rudi1 ist offline
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Hallo Hans,

jeder soll es so machen, wie er will, wenn dadurch die Tauben keinen Schaden erleiden.

Nur ohne Allopathie wäre ich schon tot. Mein Vater hat es mir vorgemacht, mit Kräuter, Brennnesseltee, Homöopathie, Heilpraktiker und gesunde Lebensweise. Mit 65 ist er gestorben, plötzlicher Herztot. Einen perfekten niedrigen Blutdruck hatte er auch.

Ich habe mir geschworen, dass ich anders handeln werde, bei mir, damals bei meinen Pferden, meinen Tauben und bei meinem Hund auch.

Ich informiere mich und vertraue meinen Ärzten!!! Meinem Kardiologen, meinen Urologen, meinem Zahnarzt und meinem Hausarzt. Und meinem Tierarzt ganz besonders.

Denn ich sehe das woanders, die nicht regelmäßig zum Arzt gehen, die sich und ihre Tauben nicht regelmäßig untersuchen lassen, die Angst haben, dass da was gefunden wird, sind die Verlierer. Ich habe im letzten Jahr einen Freund verloren, der ging nicht zum Tierarzt mit seinen Pferden und er selbst nicht zum Hausarzt, er ging regelmäßig zu Heilpraktiker und ist mit 67 gestorben, das hätte bei der Krankheit nicht sein brauchen. Und bei den Pferden hatte er vorher auch kein Glück, weil ihm der Tierarzt zu teuer war. Im Nachhinein wäre das alles billiger gewesen und er würde jetzt noch leben.

Möhrensuppe ist sicherlich gut für den Darm, aber wenn das Immunsystem nicht mehr richtig funktioniert und Trichomonaden, Hexamiten, Coli und Pilze wie doof wachsen und sich vermehren, geht sowas nicht mehr. Da kann man den Tauben einfacher helfen, ohne viel Leiden für die Tauben.

Bei Krankheiten unserer Tiere, egal was das ist, ob das nun der Hund, die Katze oder die Tauben sind, muss doch im Vordergrund die rasche Genesung stehen und nich eine Ideologie mit Möhrensuppe. Jede Krankheit ist schlimmer als das entsprechende Medikament vom Tierarzt, hat mir Herbert Wieden gesagt.

Einem kranken Tier den Tierarzt verweigern geht gar nicht.

Gruß Rudi



ps. die Stuttgarter Zeitung berichtete: „Wer an die Wirkung einer Tablette glaubt, wird gesund – das ist der Placebo-Effekt. Er hat einen bösen Bruder: Wer an die Nebenwirkungen aus dem Beipackzettel glaubt, wird krank. Dieser Nocebo-Effekt spielt in der medizinischen Praxis eine große Rolle.“ Ende des Zitates.
Viele haben wohl eine Pharmacophobie, das ist eine spezifische Phobie und bezeichnet die übersteigerte Angst vor der Einnahme von Medikamenten, von Medizin allgemein. Wenn Menschen diese Angststörung haben, müssen auch oft ihre Tiere darunter leiden.
__________________
„Alkohol tötet langsam“, aber wenn man es nicht eilig hat, macht das nichts!!
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  #24  
Alt 31.07.2017, 12:45
linus linus ist offline
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Hallo Rudi
Alles was du schreibst mag aus deiner Sicht richtig sein. Aber mein Weg, was Tauben betrifft, ist ein anderer. Ich habe mich vor Jahren entschlossen auf Medikamente weitestgehend zu verzichten. Was nicht heist, das bei entsprechender Diagnose auch Mittel eingesetzt werden. Mein Taubenstamm scheint durch die Auslese auf mehr Widerstandskräfte robuster geworden zu sein. Trotzdem habe ich einen leichten Anflug der JTK gehabt. Wie geschildert war der Spuk durch den Einsatz wie vorher beschrieben nach 2 Tagen vorbei. Sie fliegen wieder gut am Haus und auch die Kabi-Einsätze wurden gut gemeistert.
Also warum in aller Welt soll ich irgendwelche Medikamente einsetzen, wenn es ohne geht. Und das es ohne geht haben auch meine Alttauben bewiesen.
Wer es anders möchte, jeder so wie er möchte.
Grüße Hans
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  #25  
Alt 31.07.2017, 13:00
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argail argail ist offline
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Zitat:
Zitat von Pfaelzer Beitrag anzeigen
Hallo Micha,
das hilft nicht.
Vielleicht trifft ein "hilft nicht immer" es genauer. Beim Heide-Derby kam der Rotz pünktlich nach der Anlieferung. Sofort Möhrensuppe mit Honig und Kokosöl gekocht und 10 Tage übers Futter gereicht. Die schweren Fälle bekamen zusätzlich Furazolidon-Kapseln.

Der Großteil hat es gut,sehr gut,überstanden. Die Medis,die ich mir parallel habe von Dr.Pfützner schicken lassen,habe ich nicht eingesetzt(Collistin+Enrok).

Einige waren leider nicht zu retten.

Was mir nur auffällt: es ist so unterschiedlich! Es gibt mehrere Gruppen
a.) werden nie krank
b.) werden krank und kriegen die Kurve von allein,leichter Verlauf
c.) werden schwer krank,bekommen eine Tablette,erholen sich
d.) werden schwer krank,müssen mehrere Tabletten bekommen bevor sie sich erholen
e.) werden krank und versterben,egal,was man versucht.

Und das alles auf demselben Schlag und unter denselben Bedingungen.Mir persönlich sagt das Einiges!

Und der Virus ist ja auch nicht inaktiv.Immer mal wieder erkranken Einzeltiere.Die Meisten schaffen es allein oder mit ein wenig Anstubsen. Einige Wenige aber nicht.

Und bei diesem Bild soll ich eine bestandsweite Behandlung mit schweren Antibiotika durchführen? Nein.Antibiotika heißt nicht umsonst "gegen das Leben". Wenn ich jetzt rumkure,mache ich mehr kaputt als ich nutze,zumal man einen Virus so eh nicht "kriegen" kann sondern nur die Sekundärinfektionen.

In 3 Wochen kommen einige zum TA.Wenn der dann sagt,es muss gegen dieses oder Jenes behandelt werden,ok. Bis dahin müssen sie sich mit diesem Virus auseinandersetzen.

Die Möhrensuppe hat mich als Alternative zu Medis bei rechtzeitigem Erkennen und keinem massiven Ausbruch jedenfalls anders als dich überzeugt.
Wobei bei deinen Vögeln und Weibern nach deiner Schilderung wohl auch 2 völlig unterschiedliche Verläufe waren.

Wenn es so schnell und auch so schnell aggressiv kommt wie bei deinen Weibern dann ist wohl doch die Medizingabe besser.

Aber generell zu sagen :Möhrensuppe bringt nichts? Nein,sorry,viel zu kurz gedacht.

Gruß,

Michael
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Das Heide-Derby auf www.heidederby.de
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  #26  
Alt 31.07.2017, 13:25
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rudi1 rudi1 ist offline
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Zitat:
Zitat von linus Beitrag anzeigen
Hallo Rudi
Alles was du schreibst mag aus deiner Sicht richtig sein. Aber mein Weg, was Tauben betrifft, ist ein anderer. Ich habe mich vor Jahren entschlossen auf Medikamente weitestgehend zu verzichten. Was nicht heist, das bei entsprechender Diagnose auch Mittel eingesetzt werden. Mein Taubenstamm scheint durch die Auslese auf mehr Widerstandskräfte robuster geworden zu sein. Trotzdem habe ich einen leichten Anflug der JTK gehabt. Wie geschildert war der Spuk durch den Einsatz wie vorher beschrieben nach 2 Tagen vorbei. Sie fliegen wieder gut am Haus und auch die Kabi-Einsätze wurden gut gemeistert.
Also warum in aller Welt soll ich irgendwelche Medikamente einsetzen, wenn es ohne geht. Und das es ohne geht haben auch meine Alttauben bewiesen.
Wer es anders möchte, jeder so wie er möchte.
Grüße Hans
Hallo Hans,

geschrieben habe ich ja auch: wenn dadurch kein Schaden entsteht. Und dann hast Du es, wie ich sehe, richtig gemacht.

Gruß aus Nordhorn

Rudi
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  #27  
Alt 31.07.2017, 13:51
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Pfaelzer Pfaelzer ist offline
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Zitat:
Zitat von argail Beitrag anzeigen
Vielleicht trifft ein "hilft nicht immer" es genauer. Beim Heide-Derby kam der Rotz pünktlich nach der Anlieferung. Sofort Möhrensuppe mit Honig und Kokosöl gekocht und 10 Tage übers Futter gereicht. Die schweren Fälle bekamen zusätzlich Furazolidon-Kapseln.

Der Großteil hat es gut,sehr gut,überstanden. Die Medis,die ich mir parallel habe von Dr.Pfützner schicken lassen,habe ich nicht eingesetzt(Collistin+Enrok).

Einige waren leider nicht zu retten.

Was mir nur auffällt: es ist so unterschiedlich! Es gibt mehrere Gruppen
a.) werden nie krank
b.) werden krank und kriegen die Kurve von allein,leichter Verlauf
c.) werden schwer krank,bekommen eine Tablette,erholen sich
d.) werden schwer krank,müssen mehrere Tabletten bekommen bevor sie sich erholen
e.) werden krank und versterben,egal,was man versucht.

Und das alles auf demselben Schlag und unter denselben Bedingungen.Mir persönlich sagt das Einiges!

Und der Virus ist ja auch nicht inaktiv.Immer mal wieder erkranken Einzeltiere.Die Meisten schaffen es allein oder mit ein wenig Anstubsen. Einige Wenige aber nicht.

Und bei diesem Bild soll ich eine bestandsweite Behandlung mit schweren Antibiotika durchführen? Nein.Antibiotika heißt nicht umsonst "gegen das Leben". Wenn ich jetzt rumkure,mache ich mehr kaputt als ich nutze,zumal man einen Virus so eh nicht "kriegen" kann sondern nur die Sekundärinfektionen.

In 3 Wochen kommen einige zum TA.Wenn der dann sagt,es muss gegen dieses oder Jenes behandelt werden,ok. Bis dahin müssen sie sich mit diesem Virus auseinandersetzen.

Die Möhrensuppe hat mich als Alternative zu Medis bei rechtzeitigem Erkennen und keinem massiven Ausbruch jedenfalls anders als dich überzeugt.
Wobei bei deinen Vögeln und Weibern nach deiner Schilderung wohl auch 2 völlig unterschiedliche Verläufe waren.

Wenn es so schnell und auch so schnell aggressiv kommt wie bei deinen Weibern dann ist wohl doch die Medizingabe besser.

Aber generell zu sagen :Möhrensuppe bringt nichts? Nein,sorry,viel zu kurz gedacht.

Gruß,

Michael
Hallo Michael,
kann vieles bestätigen was du schreibst.

Z.B. sitzen meine Jungtiere die ich für Kassel gezogen habe zum Teil direkt neben den Reisejungtieren und haben NICHTS!!!!!

Ist das nicht komisch. Macht der Virus vor einem Drahtgeflecht halt?

Im Gegensatz zu den Reisejungtieren bekommen diese nichts, aber auch gar nichts an Medikamenten.

Irgendwie verstehe ich das nicht. In dem besagten Abteil sitzen Jungtiere von Anfang Juni bis jetzt Ende Juli, jetzt frisch abgesetzt.
Also welche die schon 4 Federn geworfen haben und frisch abgesetzte. Und die haben nichts. So war es auch die letzten Jahre.

Manchmal meine ich, wenn sie keinen Himmel sehen, bleiben sie gesund.

Zur Morosuppe: Ich habs probiert und es hat bei mir nicht geklappt, kann sein, dass ich einen Fehler gemacht habe oder auch nicht. Jeder soll das so machen wie es bei ihm am besten geht. Ich bin mit dem Ergebnis nicht zufrieden, andere schon. Dann sollen sie es auch machen.

Aber warum nur bekommen die Jungtiere die daneben sitzen nichts?
Stundenlang habe ich schon darüber nachgedacht und komme auf keine vernünftige Antwort. Man sagt doch auch, dass ältere Jungtiere besser damit klar kommen. Mag sein, aber die kleineren sitzen direkt daneben.

Noch einmal damit es keine Mißverständnisse gibt. Mir wäre lieber gewesen es hätte funktioniert, von den Kosten für den Scheißdreck den ich da gebe ganz zu schweigen.

Aber ich bin da der Ansicht von Rudi, wenn ich Leid bei den Tauben verhindern kann dann mach ich das. Dann lasse ich nicht durchseuchen.

Appropos Immunsystem: Bei uns spielt Patrick Acker (absoluter Spitzenschlag und war auch schon Franz. Meister usw), für mich der Beste Mittelsteckenschlag in meiner RV. Er hat es auch jahrelang versucht ohne Medikamente. Er meinte auch, dass sie irgenwann dagegen Immun werden. Aber das wurden oder werden sie nicht. Er hat seine Haltung deswegen aufgegeben, aber nicht seine Meinung das es doch klappen könnte mit dem Immunsystem.
Er will aber nicht immer zwischen drin aussetzen also hat er sich mit den Begebenheiten arrangiert.

Noch was: Ich habe ein Abteil, da kommen die Jungen rein die ich für Gutscheine bekomme, welche die ich Kaufe weil sie jetzt günstiger sind als im Oktober vor Kassel, welche die ich für mich selbst absetzt und behalten will, Zuchtweibchen die in rotation stehen für meine 3 besonderen Zuchtvögel - also Multi-Kulti was Tauben anbelangt. In diesem Abteil sind sie bei weitem nicht so gesund wie in den anderen Abteilen. Man meint das hier die Handbremse angezogen ist. Heute habe ich da desinifziert.
Aber dort haben sie Zugang zu einer Voliere und KÖNNEN DEN HIMMEL SEHEN!

Ganz ehrlich: Ich habe keine Ahnung was den Scheiß auslöst. Ich weiß mir wohl zu helfen, wenn was im Busch ist, mehr aber auch nicht.
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Geändert von Pfaelzer (31.07.2017 um 13:55 Uhr).
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  #28  
Alt 31.07.2017, 14:45
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Zitat:
Zitat von Pfaelzer Beitrag anzeigen
H Man sagt doch auch, dass ältere Jungtiere besser damit klar kommen.

2014 hatte ich im Jungtierabteil 40 Tauben eines befreundeten Züchters die Anfang Februar geschlüpft waren mit meinen zusammen.

Dann bekam ich Ende Mai nochmal 12 Junge eines Züchters geschenkt,der aufhörte, die waren Anfang Mai geboren.Für die musste ich noch eine kleine Extra-Buchte anbauen,die passten nicht mehr in den Jungschlag.

Pünktlich nach dem 1. Vorflug kam die JTK...bei den älteren Jungen. 8 Tote,mehrere dauerhaft Benachteiligte,innerhalb von 24 Stunden.

Bei den Mai-Jungen: nichts.

Es liegt nicht am Alter.Wenn es kommt,dann kommt es.

Bei den Mai-Jungen war übrigens der 471 dabei,mein As-Vogel in 2016. Von den Älteren Jungen ist keiner in 2016 noch vorhanden gewesen. Die hat die JTK dauerhaft geschädigt. Trotz sofortiger,intensiver Medi-Behandlung.
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  #29  
Alt 31.07.2017, 18:08
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Zitat:
Zitat von argail Beitrag anzeigen
2014 hatte ich im Jungtierabteil 40 Tauben eines befreundeten Züchters die Anfang Februar geschlüpft waren mit meinen zusammen.

Dann bekam ich Ende Mai nochmal 12 Junge eines Züchters geschenkt,der aufhörte, die waren Anfang Mai geboren.Für die musste ich noch eine kleine Extra-Buchte anbauen,die passten nicht mehr in den Jungschlag.

Pünktlich nach dem 1. Vorflug kam die JTK...bei den älteren Jungen. 8 Tote,mehrere dauerhaft Benachteiligte,innerhalb von 24 Stunden.

Bei den Mai-Jungen: nichts.

Es liegt nicht am Alter.Wenn es kommt,dann kommt es.

Bei den Mai-Jungen war übrigens der 471 dabei,mein As-Vogel in 2016. Von den Älteren Jungen ist keiner in 2016 noch vorhanden gewesen. Die hat die JTK dauerhaft geschädigt. Trotz sofortiger,intensiver Medi-Behandlung.


Hallo,

Du hast einen schlechten Tierarzt. Bei so vielen Toten kann sich der Tierarzt sein Studiengebühren rückerstatten lassen.

Gruß Rudi
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  #30  
Alt 01.08.2017, 18:28
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Pfaelzer Pfaelzer ist offline
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Zitat:
Zitat von argail Beitrag anzeigen
2014 hatte ich im Jungtierabteil 40 Tauben eines befreundeten Züchters die Anfang Februar geschlüpft waren mit meinen zusammen.

Dann bekam ich Ende Mai nochmal 12 Junge eines Züchters geschenkt,der aufhörte, die waren Anfang Mai geboren.Für die musste ich noch eine kleine Extra-Buchte anbauen,die passten nicht mehr in den Jungschlag.

Pünktlich nach dem 1. Vorflug kam die JTK...bei den älteren Jungen. 8 Tote,mehrere dauerhaft Benachteiligte,innerhalb von 24 Stunden.

Bei den Mai-Jungen: nichts.

Es liegt nicht am Alter.Wenn es kommt,dann kommt es.

Bei den Mai-Jungen war übrigens der 471 dabei,mein As-Vogel in 2016. Von den Älteren Jungen ist keiner in 2016 noch vorhanden gewesen. Die hat die JTK dauerhaft geschädigt. Trotz sofortiger,intensiver Medi-Behandlung.
Hallo Michael,
ich habe sie ja im Auge und merke genau wann ihnen ein Furz im A.... rumgeht.

Heute morgen habe ich ein Weibchen entfernt. Ich habe sie isoliert und einen Stunde später war sie auf dem besten Wege ins Jenseits. Da war nichts mehr zu machen.

2 andere Jungtiere aus dem selben Abteil habe ich auch rausgenommen.
Die eine bekam den Mix von einem Holländer, sie ist noch schwer am Kämpfen. Die andere bekam Nifuramycin das mir meine Polen die zu mir kommen besorgt haben. Volltreffer!!! Die Taube war 1 Stunde später wieder wesentlich besser drauf als vorher. Eigentlich könnte ich sie zurück setzen. Ich warte aber noch ab bis morgen. Wohlgemerkt in Einzelbehandlung. Wenn sich das mit dem Nifu...... bestätigt mache ich morgen auch das andere Päckchen auf das ich noch habe und dann bekommen es alle.

Werde morgen berichten ob es wirkt. Bin guter Dinge, dass sie wieder werden. So langsam fangen sie wieder mit dem Fressen an.

Aber seit ich Tauben habe, habe ich das erst 1 x erlebt und das war 2002. So aggresiv wie das ist.

Was ich aber gelernt habe, dass ich aus bestimmten Gegenden nie mehr eine Jungtaube im Sommer einführe. Da habe ich jetzt schon genügend Lehrgeld bezahlt.

Bei Rudi war ich schlauer, den habe ich gebeten mir das Jungtier das ich von ihm bekomme erst im September zu schicken wenn die Flüge vorbei sind.

Es sind meines erachtens die unterschiedlichen Milieus. Aber warum werden nur einige Krank so wie Michael beschreibt und nicht alle?
Ich kann dann aber nicht still sitzen wie er. Ich muss dann handeln. Irgendwie fühle ich mich da herausgefordert. Zumindest was die Sekundärerkrankungen angeht. Gegen den Virus bin ich machtlos.

PS: Habe heute mit einem Züchter gesprochen, der auch dieses Problem hat. Er vertraut absolut der Buttermilch. Er meint das 2-3 angewendet öffnet wieder den Darm. Was ja bei den meisten die schwer erkranken der Fall ist, dass der Darm verschlossen ist. Und ist der Darm verschlossen, kommen auch die Medis nicht hin wo sie hinsollen. Warzecha nennt das GDS -Geschollener-Darm-Syndrom. Auch da scheint was dran zu sein.
Buttermilch gibt es morgen bei den Einzelfällen.

Hat schon einmal jemand den Tauben ein Medikament gespritzt in den Brustmuskel oder Subkutan?
Das Ergebnis wäre vielleicht auch interessant. Jedenfalls bringt es nichts wenn wir die Medis ins Wasser schütten oder über das Futter geben und es kommt in der Taube nicht an, weil der Darm verschlossen ist und weil sie NICHT fressen oder saufen.

Noch was: Ich bin Laie und daher ist meine Erfahrung nicht Aussagekräftig. Es kann auch genau anders sein.
Es geht mir nur um die ehrliche Diskussion.
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