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  #41  
Alt 08.08.2018, 12:24
timo timo ist offline
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Lieber Christian,
wir haben es längst verstanden!

Wir wollen ein "Meisterschaftssystem" bei dem jeder konkurrieren kann, unabhängig ob in dessen RV oder Regio, ein 600km Flug möglich war oder nicht.
Das ist das eigentliche Problem, dass Kollegen aus DM ausgeschlossen werden weil sie aus Liebe/Verantwortungsbewusstein zu/gegenüber ihren Tieren, witterungsbedingt, auf einen 600km Flug verzichtet haben oder verzichten mussten.
Das wird von einigen anderen, sogenannten Sportkollegen ausgenutzt, denn von einigen Krachmachern wird nur noch das gefordert was deren Interessen vertritt.
Das solltet auch Ihr langsam erkennen.

600km, bei vernünftigen Wetterverhältnissen sind ok, hatten wir ja früher auch, ohne Probleme.
Dazu kommt das Wissen, aus Erfahrung, dass ein 200km Flug bei ungünstigem Wetter schwerer sein kann als ein 600km Flug, bei vernünftigem Wetter.

Wie schon gesagt, es gibt viele Möglichkeiten, doch, die "althergebrachten", (nicht zu verwechseln mit den Älteren, denn die sind oft flexibler wie Junge, "althergebrachte") mit Argumenten aus dem Mittelalter, werden oft noch die Mehrheit haben, oder aber mit Aggressivität, Abstimmungen beeinflussen.

Starre Programme sind in allen Lebensbereichen zumeist nur hinderlich.
Was wir brauchen ist Flexibilität und etwas mehr Verantwortungsbewusstsein.

Gerade hier wäre zu erwarten, dass sich Leute wie du, Sascha und Michael und einige Andere junge Leute, mit ihren Ideen einbringen!

Dann kann sich "eventuell" etwas ändern.

Gruß
Gerhard

Geändert von timo (08.08.2018 um 12:31 Uhr). Grund: schreibfehler
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  #42  
Alt 08.08.2018, 14:54
timo timo ist offline
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Lieber Michael,
du schreibst mir

„es ist doch völlig unstrittig, dass solche Flüge wie Wels, Pocking, Perpignan echter Mist waren und niemals hätten durchgeführt werden dürfen.“
Da sind wir ja schon mal einer Meinung.


Was mich nur an Alfred stört, ist, dass er diese Flüge nun benutzt um generell gegen weite Flüge zu wettern. Und dabei weißt doch auch du genauso gut wie ich und jeder gestandene Taubenzüchter, dass es eben NICHT in erster Linie auf die Entfernung sondern auf die Rahmenbedingungen ankommt, ob ein Flug schlecht oder gut läuft.
Da widerspreche ich dir, denn Alfred ist nicht „generell“ gegen diese Flüge, sondern ausschließlich „gegen den Zwang der Reiseverordnung“ diese Flüge durchführen zu müssen!
Genau den zweiten Teil deines vorstehenden Satzes hat Alfred, aber auch ich,(wenn auch in etwas anderer Form“) mehrfach angesprochen.
Wäre es nicht u.a. denkbar, z. B. für die DM Gesamtkilometer vorzugeben, unabhängig wie diese letztendlich erreicht werden?

So einen Flug wie Wels bekommst du ohne Probleme auch von 100 Km anstatt 600 hin bei so einer Wetterlage. Ist dir das echt nicht klar? Siehst du denn echt nicht, dass der Alfred diese schlechten Flüge nur als Instrument benutzt, um generell gegen weite Flüge zu wettern?
Da stimme ich dir wieder zu, denn, an diesem Tag war ich Früh, gegen 7:00Uhr vor der Tür und habe kurz danach entschieden, meine Jungtauben fliegen zu lassen.
Ein schöner Landregen!
Mein Argument, „ bei diesem Wetter lässt niemand eine Taube auf!“
Falsch gedacht, denn kurze Zeit später kamen erste kleine Pulks aus Osten, Richtung West (aber keine von Südost nach Nordwest!)und meine Jungen voll dabei.
Ich dachte, das ist das Ende.
Nach gut 1h waren aber wieder Alle da!

Zudem stört es mich extremst, wenn jemand nicht mal im Ansatz argumentativ und objektiv auf Gegenargumente zu seiner Meinung eingeht sondern entweder wahlweise weinerlich-beleidigt oder aggressiv-beleidigend reagiert( genau dies aber seinem Gegenüber vorwirft).
Naja Michael, in den Spiegel schauen sollte jeder, denn, eine Vielzahl von Beiträgen geht seit geraumer Zeit unter die Gürtellinie.

Lies mal alle vorausgehenden Beiträge zu Alfreds Thema, mit sehr vielen Anfeindungen.
Vielleicht musst auch du dann deine Meinung, zwar nicht vollends, aber in Teilen revidieren.
Es ist nun mal so: „wie man in den Wald schreit, kommt es zurück.“

Wie dem auch sei, wenn du die Verdrehung und Umdeutung von Fakten zum Eigennutz auch noch gut findest, dann wünsche ich euch beiden viele kurze Flüge in kleinster Konkurrenz bei größten Einzugsgebieten. Das wollt ihr ja, dann setzt euch in euren Vereinigungen dafür ein, dass es auch so kommt.
Ja Michael, du hast es leider nicht kapiert.
Es geht nicht ausschließlich um kurze Flüge. Es geht nicht um kleine Konkurrenzen.
Zu letzterem bin ich einer der wenigen die dagegen sind.
Wenn ich das wollte, brauchte ich mich immer nur der Mehrheit anzuschließen.
Ich habe mich auch noch nie beschwert dass ich ganz vorne liege.
Ich habe auch noch nie ans Aufhören gedacht und gejammert dass ich berufstätig bin(war), oftmals die ganze Woche unterwegs.
Ich habe es so genommen wie es war und ist und mich an meinen Tieren erfreut.

Ach ja,und das mit dem "Beamtendeutsch" kannst du dir getrost stecken. Wenn ich mich jetzt auch noch dafür schämen soll,dass ich grammatikalisch korrekt,objektiv und argumentativ nachvollziehbar schreibe,dann ist das Maß echt voll.
Nun zu deinem letzten Satz.
Ich könnte jetzt einfach schreiben: “ein getroffener Hund bellt!“

Ich ordne niemanden in ein Regal ein, zumal ich dich zu wenig kenne und mich nie für deinen Beruf interessiert habe.
Was mir als Techniker aber über viele Jahre zu Eigen wurde ist die Einordnung von Menschen, allein nach ihrer Redens- oder Schreibweise.
Wir hatten vor Jahren schon mal einen der alle Forumsteilnehmer ständig korrigiert hat.
Dem hatte ich damals geschrieben: „du kannst nur Lehrer sein!“
Damit lag ich richtig.
So war es nun auch bei dir.
Aber, warum ich dies so geschrieben habe, dann im Wissen um das, was heute abläuft.
Beim deutschen Normenausschuss habe ich vor Jahren mal nachgefragt:" ist die Norm nun Vorgabe? oder wird die Norm dann nur noch zur Empfehlung, wenn was schief gelaufen ist?"

Was mich allerdings wundert ist, dass du mit keiner Silbe auf die nachfolgenden Absätze meines Beitrages eingegangen bist.

Wäre doch schön gewesen wenn du dich gleich als kompetenter Flugleiter für die kommenden Jahre zur Verfügung gestellt hättest.

Das soll´s erst mal von meiner Seite gewesen sein.

Wir wissen Alle, dass in unserer Verbandsstruktur einige Dinge mehr als faul sind.
Wir wissen, Alle, dass unser Meisterschaftssystem aus grauer Vorzeit stammt.

Wir schimpfen und diskutieren seit vielen Jahren über die gleichen Themen.
Doch, der „Wanderzirkus“ beschließt immer genau das Gegenteil.

Um hier etwas zu ändern, müsst ihr euch halt einbringen.
Wie, das wisst ihr selbst, wenn ihr wollt und das Rückgrad dazu habt.

Gruß
Gerhard
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  #43  
Alt 08.08.2018, 20:41
Benutzerbild von argail
argail argail ist offline
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Standard

Hallo Gerhard,


ich sehe,wir kommen im Bezug auf Alfred nicht weiter,weil du nicht sehen kannst bzw.willst was er seit Jahren versucht und dafür jeden Aufhänger nimmt,den er bekommen kann. Deswegen sollten wir dann auch an diesem Punkt das Gespräch beenden,da wir uns nicht annähern und im Kreise drehen würden.


Auf deine Einlassungen zum Thema "Getroffene Hunde" gehe ich auch nicht mehr ein,diese leicht überheblich-süffisante Art ist mir dann doch einer Erwiderung nicht mehr wert.


Nur ein Wort noch zu den Funktionen,die wir ja bekleiden sollen,damit alles besser läuft. ich weiß ja nicht,was du in deiner Taubenzüchterlkarriere bislang so alels warst aber ich war bislang schon (und ich bin gut 30 Jahre jünger als du)

-Vereinsvorsitzender
-Schriftführer RV
-Beisitzer RV
-1.RV Vorsitzender
-Tipes-Beauftragter RV
-2. Regionalverbandsvorsitzender
-Schriftführer Regionalverband


Und ich BIN derzeit auch Auflassleiter. "Nur" für mein Derby,klaro,wie unwichtig,aber immerhin stelle ich mich dieser Verantwortung. Auch dann,wenn mal ein nicht so guter Flug erklärt werden muss.


Also in dieser Hinsicht muss ich mich,denke ich,vor niemandem verstecken.
__________________
Das Heide-Derby auf www.heidederby.de
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  #44  
Alt 08.08.2018, 22:06
hadl hadl ist offline
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Registriert seit: 19.01.2009
Ort: Rüsselsheim
Beiträge: 75
Standard Pepinan

Zitat:
Zitat von Alfred Weber Beitrag anzeigen
Nachtrag:

Wer jetzt in dieser Zeit der immer mehr werdenden Naturkatastrophen nicht bald erkennt, das im Taubensport was die Entfernungen angeht, das Ruder total umgelegt werden muß, der geht mit der Zeit und noch eher wie wir alle gedacht haben.





Hallo Sportfreund Weber !!!


Vorweg, ich bin über 80jährig nach über 60 Jahren nicht mehr aktiv.


Meine liebsten und besten Flüge waren die von 600 Km und darüber.
Da spielt weniger die Lage als viel mehr die Qualität der Taube eine Rolle, weil die nicht mehr im Schwarm zu Hause ankommen. Unter normalen Bedingungen wohlgemerkt, das gilt für 600 Km, genau so wie für 150 Km.


Aber nun zum Thema.


Deine Sorge um das Wohl der Tauben ist aller Ehrenwert. Was Deine Sorgen um die Tauben allerdings etwas relativiert, ist die Tatsache wie Du mit den eigenen, deinen „Weibern“ wie Du sie nennst, umgehst.


Hattest Du nicht vor kurzem erst geschrieben, dass Deine „Weiber“ selbst mit der Fahne nicht fliegen wollten. Und das bei 30 Grad im Schatten. Du hast geschrieben, dass sie auf Nachbardächern runtergegangen sind, und hast Fotos von Erbrochenem von denen gepostet, die dann so nach und nach reingekommen sind.


Das kann denen bei einem 600 Km Flug nicht passieren. Die können – wo auch immer – runter wann sie wollen, und auch sitzen bleiben so lange sie wollen.




Du siehst, wenn man ehrgeizig bestimmte Ziele verfolgt, wird die „Sorge um die Kreatur“ etwas weniger wahrgenommen. Ich denke Deine Trainingsflüge mit der Fahne bei 30 Grad im Schatten wäre bei Tierschützern die das lesen, auch nicht gut angekommen.


Denk mal drüber nach.


Übrigens der Perpignan, ist weniger wegen der hohen Temperaturen so verlaufen, als viel mehr wegen der konstanten Ostwetterlage, die ja die ganze Saison herrschte.


Wenn die auf der gesamten Strecke Rückenwind gehabt hätten, wären die in einer Höher geflogen wo es mindesten 8 bis 10 Grad kühler war. Ich habe doch selbst schon bei solchen Temperaturen 6 bis 700 Km Flüge mit Rückenwind erlebt, wie schnell da Konkursende , und der Rest zu Hause war.


Wenn die Tauben bei solchen Rückenwindflügen zwar mit offenem Schnabel aufs Brett kommen, ist das so als wenn man aus einem klimatisierten Büro nach Feierabend ins Freie muss, da schnappt man auch erst mal nach Luft.
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  #45  
Alt 08.08.2018, 22:28
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Gorgo Gorgo ist offline
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Hallo Sportfreunde

Ich lese dieses Thema jetzt schon ne Weile und wollte eigentlich gar nichts dazu schreiben,aber wie hier einige Leute meinen sie haben die Weisheit mit Löffeln gefressen oh man o man. Ob eine Taube einen 600er schafft dürfte eigentlich gar nicht zur Diskusion stehen das wurde ja schon tausendfach bewiesen, vielmehr was sind optimale Flugbedingungen um überhaupt Flugleistungen zu schaffen. Ich persöhnlich sage alles was über 25 Grad geht ist schon bedenklich und alles ab 30 Grad sollte rigoros untersagt werden auch wenn am Start weniger und erst im Verlauf vom Flug hohe Temperaturen zu erwarten sind oder dementsprechend so zu verkürzen das nicht nur die Spitze sondern auch der Rest eine Chance hat vernünftig nach Hause zu fliegen. Ich kann jetzt nicht wissenschaftlich belegen, aber ich weiß was Hitze und Wind mit einem Körper macht da ich nebenbei leidenschaftlicher Rennradfahrer bin der Rennen fährt auch bei Hitze. Der Unterschied ist ich kann bei Rennen Wasser mitnehmen, das ich zwischendurch trinken kann aber die Tauben können das nicht. Kommt zu der Hitze noch Wind dazu trocknet der Körper innerhalb kürzester Zeit aus und man ist Dehydriert bis zum totalem Kollaps. Dann geht nichts mehr.Ich persönlich habe es schon erlebt. Davon erholt man sich erst nach Tagen. Unsere Tauben wird es nicht anders ergehen. Und alle die hier sagen Mensch und Taube kann man angeblich nicht vergleichen fahrt ne große Runde bei den hohen Temperaturen aber ohne Wasserflasche,dann werdet ihr eure Meinung mal ändern. Alles andere ist Augenwischerei und schön gerede.
Denkt mal drüber nach und macht den Selbstversuch.


Gruß Mario
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  #46  
Alt 09.08.2018, 09:57
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Taube1999 Taube1999 ist offline
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Standard 600km

Hallo Mario,

eines scheinst du nicht richtig gelesen zu haben. Die meisten Sportsfreunde die sich hier für 600 km aussprechen wollen, dass ihre Tauben auch gute Bedingungen haben um sicher nach Hause zu gelangen.
Unser Regio. hat den letzten Flug (600km) komplett abgesagt und das Reisen eingestellt, weil die Temperaturen weit über 30 Grad lagen. Dieses war aus meiner Sicht sehr Verantwortungsvoll, obwohl für alle die höheren Meisterschaften dadurch nicht mehr in Betracht kommen (AS-Tauben usw.).
Ich persönlich hätte gern noch den 600er gehabt, aber auch nicht unter den Bedingungen die wir hatten.

Zu Alfred: bei ihm verstehe ich es so (viele andere auch), dass er generell die Flüge ab 500km abschaffen möchte. Diese kann und will ich nicht akzeptieren, weil die Tauben bei verantwortungsvoller Haltung und guten Witterungsbedingungen sehr gut schaffen ihren Weg problemlos nach hause finden. Wenn Alfred bei den weiteren Flügen Probleme hat seine Tauben sicher nach Hause zu bekommen sollte er seine Taubenführung überdenken.
__________________
Gut Flug
Christian

Ich weiß, dass ich nicht viel weiß, aber das weiß ich sicher!
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  #47  
Alt 09.08.2018, 10:19
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Kurpfälzer Kurpfälzer ist offline
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Hallo Alfred,


... und aus den von Dir beschriebenen Beobachtungen und der Tatsache, dass es immer weniger Züchter sein werden, die Einzugsgebiete für Fluggemeinschaften zwangsläufig größer werden und daher kürzere Flüge die Unzufriedenheit fördern, liegt die Rest-Zukunft des deutschen Taubensportes m. E. in der großen Weitstrecke 700 km ++ - durchaus auch national organisiert. Der Osten als Reiserichtung scheidet dabei aus--- Erfahrungswerte der IG Weitstrecke Süd-Ost. Damit ist schon ein großes Hemmnis ad acta gelegt.



Hier sind weder die Satzzahlen noch die Züchterzahlen während den großen Flügen so rückläufig, wie im RV-Programm. Dies liegt vor allem daran, dass man wieder einen anderen Bezug zu der Leistung einer Taube bekommt und daher der Drang Meisterschaften zu erringen m. E. nicht so groß ist und manch einer deshalb auch einen Flug wie Perpignan einfach nicht schickt. Man betrachtet die Leistungen der eigenen Tauben dann schon mehr regional als national. Dies nimmt den Gruppenzwang heraus und fördert das Haushalten mit den Kräften der eigenen Tauben. Hier steht langfrisitge Ausbildung der Taube vor deren kurzfristiger Ausbeutung. So geht bei mir heuer ein 2011er Vogel in Rente, der die letzten 4 Jahre jeweils (nur) Barcelona gesetzt wurde... und man muß dabei kein Versorgungskünstler sein. D. h. ein so ausgeklügeltes und aufwendiges System, wie z. B. bei Dir, ist bei weitem nicht erforderlich. Eine gute, ausgewogene Grundversorgung reicht vollkommen aus. Die Klasse der Taube macht hier alles aus und nicht das Hochpuschen....Aus diesen Gründen werden unter Weitstreckenspielern auch kaum solch hitzige Diskussionen um Kaiser´s Bart geführt, wie hier in den letzten Tagen.


Allen einen verlustfreien Jungflug
__________________
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  #48  
Alt 09.08.2018, 11:01
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Mime Mime ist offline
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Zitat von Gorgo Beitrag anzeigen
Hallo Sportfreunde

Ich lese dieses Thema jetzt schon ne Weile und wollte eigentlich gar nichts dazu schreiben,aber wie hier einige Leute meinen sie haben die Weisheit mit Löffeln gefressen oh man o man. Ob eine Taube einen 600er schafft dürfte eigentlich gar nicht zur Diskusion stehen das wurde ja schon tausendfach bewiesen, vielmehr was sind optimale Flugbedingungen um überhaupt Flugleistungen zu schaffen. Ich persöhnlich sage alles was über 25 Grad geht ist schon bedenklich und alles ab 30 Grad sollte rigoros untersagt werden auch wenn am Start weniger und erst im Verlauf vom Flug hohe Temperaturen zu erwarten sind oder dementsprechend so zu verkürzen das nicht nur die Spitze sondern auch der Rest eine Chance hat vernünftig nach Hause zu fliegen. Ich kann jetzt nicht wissenschaftlich belegen, aber ich weiß was Hitze und Wind mit einem Körper macht da ich nebenbei leidenschaftlicher Rennradfahrer bin der Rennen fährt auch bei Hitze. Der Unterschied ist ich kann bei Rennen Wasser mitnehmen, das ich zwischendurch trinken kann aber die Tauben können das nicht. Kommt zu der Hitze noch Wind dazu trocknet der Körper innerhalb kürzester Zeit aus und man ist Dehydriert bis zum totalem Kollaps. Dann geht nichts mehr.Ich persönlich habe es schon erlebt. Davon erholt man sich erst nach Tagen. Unsere Tauben wird es nicht anders ergehen. Und alle die hier sagen Mensch und Taube kann man angeblich nicht vergleichen fahrt ne große Runde bei den hohen Temperaturen aber ohne Wasserflasche,dann werdet ihr eure Meinung mal ändern. Alles andere ist Augenwischerei und schön gerede.
Denkt mal drüber nach und macht den Selbstversuch.


Gruß Mario

Hallo Mario,

folgendes solltest du aber schon beachten: Brieftauben haben von Natur aus eine um etwa 4°C höhere Körpertemperatur. Die Regelung des Wasserhaushaltes im Stoffwechsel einer Brieftaube funktioniert sehr viel anders als bei uns Menschen. Auch schwitzen Brieftauben nicht und haben entsprechend einen deutlich geringeren Wasserverlust als wir Menschen bei höheren Temperaturen.
Das bedeutet nun nicht, dass man unbedingt Flüge bei Temperaturen jenseits der 30°C - Marke durchführen sollte. Aber Tauben können Hitze und hohe Temperaturen schon sehr viel besser verpacken als wir Menschen.
Als ich es gestern im Schatten vor Hitze nicht mehr aushielt lagen unsere Zuchtvögel in der Voliere in der prallen Sonne mit ausgestreckten Flügeln und nahmen ein Sonnenbad. Es ist schon alles sehr unterschiedlich und deswegen ein "Selbstversuch" überhaupt nicht zielführend. Trotzdem müssen Brieftaubenflüge natürlich bei vernünftigen Bedingungen stattfinden. Darüber gibt es aber auch gar keine Diskussion und keine zwei Meinungen hier.


Gruß Sascha
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  #49  
Alt 09.08.2018, 15:16
WernerW WernerW ist offline
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Hallo Sportfreunde

Ich lese dieses Thema jetzt schon ne Weile und wollte eigentlich gar nichts dazu schreiben,aber wie hier einige Leute meinen sie haben die Weisheit mit Löffeln gefressen oh man o man. Ob eine Taube einen 600er schafft dürfte eigentlich gar nicht zur Diskusion stehen das wurde ja schon tausendfach bewiesen, vielmehr was sind optimale Flugbedingungen um überhaupt Flugleistungen zu schaffen. Ich persöhnlich sage alles was über 25 Grad geht ist schon bedenklich und alles ab 30 Grad sollte rigoros untersagt werden auch wenn am Start weniger und erst im Verlauf vom Flug hohe Temperaturen zu erwarten sind oder dementsprechend so zu verkürzen das nicht nur die Spitze sondern auch der Rest eine Chance hat vernünftig nach Hause zu fliegen. Ich kann jetzt nicht wissenschaftlich belegen, aber ich weiß was Hitze und Wind mit einem Körper macht da ich nebenbei leidenschaftlicher Rennradfahrer bin der Rennen fährt auch bei Hitze. Der Unterschied ist ich kann bei Rennen Wasser mitnehmen, das ich zwischendurch trinken kann aber die Tauben können das nicht. Kommt zu der Hitze noch Wind dazu trocknet der Körper innerhalb kürzester Zeit aus und man ist Dehydriert bis zum totalem Kollaps. Dann geht nichts mehr.Ich persönlich habe es schon erlebt. Davon erholt man sich erst nach Tagen. Unsere Tauben wird es nicht anders ergehen. Und alle die hier sagen Mensch und Taube kann man angeblich nicht vergleichen fahrt ne große Runde bei den hohen Temperaturen aber ohne Wasserflasche,dann werdet ihr eure Meinung mal ändern. Alles andere ist Augenwischerei und schön gerede.
Denkt mal drüber nach und macht den Selbstversuch.


Gruß Mario
Hallo Mario
hier mal was wissenschaftliches.

Energieumsatz im Vergleich zur Umgebungstemperatur. Für die Brieftaube liegt die so genannte thermoneutrale Zone zwischen 20 und 28 Grad. Die Taube muss in dieser Zone keine extra Energie aufbringen, um ihre Körpertemperatur auf 41 Grad zu halten. Dafür ist der Grundstoffwechsel ausreichend. Wenn die Umgebungstemperatur unter 20 Grad fällt, müssen die Tiere Wärme produzieren. Wenn man Wärme produzieren muss, verbraucht man Energie. Je niedriger die Temperatur fällt, umso höher ist der Energieverbrauch. Steigt die Umgebungstemperatur nach oben, also über 28 Grad, steigt ebenfalls der Energieverbrauch. Die Tiere müssen aktiv kühlen. Für den Taubenzüchter ist wichtig zu wissen, welche die ideale Schlagtemperatur ist. Er sollte wissen, wann die Tauben der höchst energetischen Belastung ausgesetzt sind. Deshalb sollte die Schlagtemperatur möglichst zwischen 20 und 28 Grad gehalten werden. Im Frühjahr, wenn es noch kalt ist, kann dazu eine zusätzliche Wärmequelle dienen. Quelle: http://www.brieftauben-markt.de/Defa...-DE&newsId=835 (http://www.brieftauben-markt.de/Defa...-DE&newsId=835)

Quelle: atx-suisse.ch
Formschwankungen bei Kälteeinbruch?
Jeder Organismus, der Höchstleistungen auf einem Spezialgebiet erbringen muß, erleidet Schwankungen und Schwächungen seiner Leistungsfähigkeit, wenn ihm plötzlich die Basisvoraussetzungen für Leistungsfähigkeit genommen oder minimiert werden. So vermindert sich die Leistungsfähigkeit des Sportlers, wenn er Mangel leidet, ihm zu wenig Energie mit der Nahrung zugeführt wird oder der Körper seine Energie plötzlich hauptsächlich für die Aufrechterhaltung der Wärmeregulation und den Kampf gegen die Kälte einsetzen muß. Diese Energie fehlt dann für verschiedene, Form stärkende Stoffwechselfunktionen. Die Form wird also geschwächt.
__________________

ES IST IMMER BESSER, DASS MAN MEHR WEISS, ALS MAN SAGT!
mit freundlichen Grüßen
Werner
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  #50  
Alt 09.08.2018, 17:14
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Gorgo Gorgo ist offline
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Warum wollen mir alle immer weißmachen das angeblich die Temperatur den Tauben weniger ausmacht als den Menschen???? Ein Sportler muss während einer Aktivität immer Flüssigkeit und später auch Nahrung zu sich nehmen um nicht zu Kollabieren.

Wie sieht es denn bei unseren Tauben aus die etliche Stunden ohne Wasser und Nahrung fliegen muss???? Wer weiß denn schon ab wann ein aktiver Körper Flüssigkeit braucht ohne Schaden zu nehmen???? Wer weiß ob nicht die Tauben auch evtl einen Sonnenstich bekommen können ????Sie fliegt ja die meißte Zeit nur in der Sonne.


Ich als Mensch kann immer entscheiden ob ich mich sportlich betätigen möchte und wenn ja verhalte ich mich dementsprechend. Ich trinke vor der Aktivität mehr als sonst ,dabei alle 10-15 min oder alle 6 km. Eine Taube weiß nicht wann und wo sie starten muss. Sie würde dann evtl mehr als sonst trinken usw.Macht sie aber nicht und während des Heimfluges hat sie in den seltesten Fällen Möglichkeit ihre Speicher auf zu füllen.Genauso kann ich mir nicht vorstellen das sich eine Taube ihre Kräfte einteilt damit sie nicht überdreht. Sie wird immer versuchen mit Vollgas zurück zu fliegen. Und dann kommen wir nach einigen Stunden an den Punkt an wo Flüssigkeit die entscheidene Rolle spielt ob es weiter geht oder nicht. Deswegen braucht mir niemand der es nicht am eigenen Leib erlebt hat erklären wollen was angeblich eine Taube wegsteckt oder nicht. Deshalb macht den Selbstversuch ,denn auch wenn eine Taube etwas länger aushält früher oder später kann auch ihr Körper nicht ohne Flüssigkeit weiter. Wir denken wir wissen alles und wissen am Ende doch nicht wirklich etwas.



Wir machen es uns zu einfach zu sagen das eine Taube dies und jenes schafft.
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