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  #1  
Alt 25.11.2018, 22:24
Konni 433 Konni 433 ist offline
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Standard Was füttern wir, welche Wirkung ?

Hallo Sportfreunde und auch andere,
möchte mal über ein Thema schreiben, welches mich schon sehr lange beschäftigt. Den absoluten Auslöser hat eine Videoreihe des Sportfreundes Diekmann gegeben. Die Folge (habe die Nummer nicht im Kopf) als er über Jungtaubenkrankheit in Verbindung mit Glyphosat spricht. Er muß sich natürlich vorsichtig ausdrücken, aber ich möchte mal seine Gedanken untermauern. Ich bin auf einem Bauernhof groß geworden, auf dem es alles an Vieh gab, vor allem Geflügel, was man sich vorstellen kann. Wenn mein Vater früher eine Schaufel Weizen auf den Hof geschmissen hat, haben sich alle Hühner, Puten, Enten usw. darum gerissen etwas abzukriegen. Nicht unbedingt vor Hunger, sie hatten Freigang ohne Ende auf Grünland und bekamen zusätzlich noch Brotreste und gekochte Kartoffeln. Etwa mitte der 90er Jahre stellten mein Vater und ich fest, dass der sonst so geliebte Weizen kaum bis gar nicht mehr gefressen wurde. Die Tauben, die eigentlich die Gerste liegen lassen, haben auch die Reihenfolge verändert. Mein Vater konnte es als Bauer nie begreifen. Man konnte allgemein feststellen, dass das Körnergetreide nur wiederwillig, wenn nichts anderes da war, aufgenommen wurde. Als Versorger der Tiere stellte man sich darauf ein ohne die Sache genauer zu hinterfragen. Damals hat meine Oma auch immer geschimpft, dass ich das schon getrocknete Brot, welches sie in der Schublade gesammelt hatte, nebenbei aufgeknabbert habe . Es war schon gebogen. Heute unvorstellbar, denn bevor es gut trocken wäre, schimmelt es, wenn man das Ablaufdatum nur einen Tag überschreitet. Nach einigen nun schon Jahrzehnten bemerke ich durch Reportagen, dass Kinder wie Erwachsene, vom Immunsystem her, immer empfindlicher werden. Krankheiten, ebenso wie bei unseren Tauben, immer mehr zunehmen, während die natürliche Abwehr dagegen sinkt. Alle ernähren sich (sogar die Vegetarier und Veganer) von Getreide und vielen anderen Produkten, die von Glyphosat behandelten Äckern stammen "könnten". Mal angenommen wie füttern nun schon sehr viele Jahre dieses Getreide, was wären wohl heute die Folgen? Mir ist auch klar, dass unser dafür verantwortliche Minister ohne Absprache für die Zulassung von Glyphosat gestimmt hat. Über das Gedankengut und die moralische Verantwortung dieser Klientel möchte ich nicht mehr sprechen. Das hat auch nichts mehr mit Resistenzen zu tun, die wir nicht in den Griff kriegen. Die Ursache "könnte" meiner Meinung nach am ungewolltem Konsum an Nahrungsmitteln und Futtermitteln liegen. Warum sollten unsere lobbyistischen Politiker ein Interesse haben das aufzuklären.
Ich möchte mich auch nicht hinter einer Anonymität verstecken. Ich zu dem was ich schreibe.
Gruß K.Grove
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  #2  
Alt 04.12.2018, 18:03
timo timo ist offline
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Hallo Konrad,
zu deinem interessanten Thema hatte ich bereits einiges geschrieben, wie zugesagt.
Beim kontrollieren hatte es mir etliches zerpflückt.
Als ich dann korrigiert habe, hat es mir den ganzen Beitrag rausgehauen.
Nun hab ich die Nase vol.

Gruß
Timo
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  #3  
Alt 05.12.2018, 11:29
hornhecht hornhecht ist offline
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Moin,


https://www.bienenundnatur.de/aktuel...ng-der-bienen/


https://www.faz.net/aktuell/wissen/g...-15805798.html


...ich denke mal wenn die Bienen Probleme bei der Orientierung und der Schächung des Immunsystems haben, dann betrifft das auch unsere Tauben und letztendlich auch uns Menschen (zunehmende Krebserkrankungen, Allergien etc.)...


https://www.youtube.com/watch?v=dnr50tQEEDA


"Der Mensch ist, was er isst" (Ludwig Feuerbach)





Gruß
Mathias

Geändert von hornhecht (05.12.2018 um 11:33 Uhr).
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  #4  
Alt 05.12.2018, 11:47
hornhecht hornhecht ist offline
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...ich hatte bei uns mal einige ältere Sportfreunde gefragt, ab wann es denn los ging mit der Jungtaubenkrankheit. Einstimmige Meinung war: ab ca. Mitte/Ende der 90er Jahre.


Glyphosat wurde ab Mitte der 90er Jahre eingesetzt. Zufall? Ich denke nein.
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  #5  
Alt 05.12.2018, 12:39
WernerW WernerW ist offline
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Zitat:
Zitat von Konni 433 Beitrag anzeigen
Hallo Sportfreunde und auch andere,
möchte mal über ein Thema schreiben, welches mich schon sehr lange beschäftigt. Den absoluten Auslöser hat eine Videoreihe des Sportfreundes Diekmann gegeben. Die Folge (habe die Nummer nicht im Kopf) als er über Jungtaubenkrankheit in Verbindung mit Glyphosat spricht. Er muß sich natürlich vorsichtig ausdrücken, aber ich möchte mal seine Gedanken untermauern. Ich bin auf einem Bauernhof groß geworden, auf dem es alles an Vieh gab, vor allem Geflügel, was man sich vorstellen kann. Wenn mein Vater früher eine Schaufel Weizen auf den Hof geschmissen hat, haben sich alle Hühner, Puten, Enten usw. darum gerissen etwas abzukriegen. Nicht unbedingt vor Hunger, sie hatten Freigang ohne Ende auf Grünland und bekamen zusätzlich noch Brotreste und gekochte Kartoffeln. Etwa mitte der 90er Jahre stellten mein Vater und ich fest, dass der sonst so geliebte Weizen kaum bis gar nicht mehr gefressen wurde. Die Tauben, die eigentlich die Gerste liegen lassen, haben auch die Reihenfolge verändert. Mein Vater konnte es als Bauer nie begreifen. Man konnte allgemein feststellen, dass das Körnergetreide nur wiederwillig, wenn nichts anderes da war, aufgenommen wurde. Als Versorger der Tiere stellte man sich darauf ein ohne die Sache genauer zu hinterfragen. Damals hat meine Oma auch immer geschimpft, dass ich das schon getrocknete Brot, welches sie in der Schublade gesammelt hatte, nebenbei aufgeknabbert habe . Es war schon gebogen. Heute unvorstellbar, denn bevor es gut trocken wäre, schimmelt es, wenn man das Ablaufdatum nur einen Tag überschreitet. Nach einigen nun schon Jahrzehnten bemerke ich durch Reportagen, dass Kinder wie Erwachsene, vom Immunsystem her, immer empfindlicher werden. Krankheiten, ebenso wie bei unseren Tauben, immer mehr zunehmen, während die natürliche Abwehr dagegen sinkt. Alle ernähren sich (sogar die Vegetarier und Veganer) von Getreide und vielen anderen Produkten, die von Glyphosat behandelten Äckern stammen "könnten". Mal angenommen wie füttern nun schon sehr viele Jahre dieses Getreide, was wären wohl heute die Folgen? Mir ist auch klar, dass unser dafür verantwortliche Minister ohne Absprache für die Zulassung von Glyphosat gestimmt hat. Über das Gedankengut und die moralische Verantwortung dieser Klientel möchte ich nicht mehr sprechen. Das hat auch nichts mehr mit Resistenzen zu tun, die wir nicht in den Griff kriegen. Die Ursache "könnte" meiner Meinung nach am ungewolltem Konsum an Nahrungsmitteln und Futtermitteln liegen. Warum sollten unsere lobbyistischen Politiker ein Interesse haben das aufzuklären.
Ich möchte mich auch nicht hinter einer Anonymität verstecken. Ich zu dem was ich schreibe.
Gruß K.Grove

Hallo Konrad
ich ergänze mal deinen Beitrag mit einen Auszug aus: © 2018 Tauros Diagnostik D-33602 Bielefeld

Krankheitsbild:

Die Jungtaubenkrankheit tritt überwiegend in Brieftaubenbeständen, seltener bei Rassetauben, auf und führt zu hohen Sterblichkeitsraten bei Jungtauben im Alter zwischen 4 und 12 Wochen. Betroffene Tiere zeigen sehr unterschiedliche Krankheitsbilder wie z.B. Appetitlosigkeit, Durchfall, Lethargie, Gefiedersträube, Erbrechen bis hin zu zentral-nervösen Störungen.
Dem Ausbruch der Erkrankung geht eine Infektion mit dem Tauben-Circovirus voran, welches unter Stresssituationen wie z.B. sommerlichen Temperaturen, Überbesetzung der Schläge, langen Transporten oder der Jungtaubenreise reaktiviert wird. Die damit einhergehenden schweren Schädigungen des Immunsystems führen im weiteren Verlauf der Erkrankung zu der oben genannten unspezifischen Symptomatik, die auf Sekundärinfektionen mit verschiedenen Erregern wie Bakterien, Pilzen und Parasiten zurückzuführen ist. Hauptsächlich sind dies E. coli, Staphylokokken, Streptokokken und Salmonellen, aber auch Aspergillen und andere.

Zum Thema kurz:

Natürlich gibt es unterschiede zwischen Futtergetreide und Speisegetreide!
Aber ganz grundsätzlich ist Weizen einfach Weizen, egal wer ihn "frisst".

Alles weitere im Link nachlesen.



http://m.tierwelt.ch/?rub=4490&id=39915
__________________

ES IST IMMER BESSER, DASS MAN MEHR WEISS, ALS MAN SAGT!
mit freundlichen Grüßen
Werner
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  #6  
Alt 05.12.2018, 13:50
timo timo ist offline
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Frage Futter.................................?????

Hallo Werner,
schenkst du diesen s. g. wissenschaftlichen Berichten tatsächlich noch Vertrauen???????

Denke doch mal an Diesel.
Vor ein paar Jahren haben uns die gleichen Leute die heute den Diesel verdammen, den Diesel als das "Zukunftsweisende" angepriesen.

Vor noch mehr Jahren war Butter(als sie etwas knapper war) plötzlich krebserregend.
Zu Zeiten des Butterberges war Butter plötzlich wieder das Gesündeste was es gibt.

Tut mir leid, doch mein Vertrauen in die Wissenschaft ist nahe 0000000!!
Nicht weil die Wissenschaftler nicht fähig wären, keinesfalls, aber, weil die Wissenschaft von der Großindustrie erheblich gefördert und unterstützt wird.

Ist ja schön wenn du glaubst was du hier eingestellt hast.
Doch, warum kannten wir die Jungtierkrankheit bis Ende der 90ziger Jahre nicht?
Warum gibt es immer noch viele Schläge die kein oder nur sehr geringe Probleme mit der Jungtierkrankheit haben?

Sicherlich ist das nicht nur das zuvor angesprochene Problem.

Aus meiner Sicht und eigenen Erfahrungen sehe ich das Problem auch in der Verabreichung der vielen Beiprodukte.
Sie brauchen dies...............Sie brauchen das...........Sie brauchen jenes....

Der kleine, unerfahrene Züchter glaubt natürlich den Aussagen der Fachleute und so wird dann täglich, dem Wasser und dem Futter etwas beigemischt.
Die Organe unserer kleinen Täubchen werden so derart überlastet, dass das Immunsystem darunter leidet und die gesamte Energie zur Verarbeitung der vielen Produkte benötigt wird.

Es ist also sicherlich nur das Eine schuld, sondern aus meiner Sicht, das Zusammenwirken einiger Faktoren.

Wenn jedoch ein erfolgreicher Schlag(ich gehöre nicht dazu) schreibt, dass er auf all die Mittelchen, wie auch Medikamente verzichtet, wird er als Lügner hingestellt.

Gehe ich aber von meinen eigenen, "nicht wissenschaftlichen" Versuchen und Erfahrungen aus, so werde, zumindest ich bei meiner Naturmethode bleiben und auf "Wundermitte" verzichten.
Medikamente werde ich nur dann einsetzen, wenn diese tatsächlich erforderlich sind.

Gruß
Timo
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  #7  
Alt 05.12.2018, 15:10
WernerW WernerW ist offline
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Zitat:
Zitat von timo Beitrag anzeigen
Hallo Werner,
schenkst du diesen s. g. wissenschaftlichen Berichten tatsächlich noch Vertrauen???????

Denke doch mal an Diesel.
Vor ein paar Jahren haben uns die gleichen Leute die heute den Diesel verdammen, den Diesel als das "Zukunftsweisende" angepriesen.

Vor noch mehr Jahren war Butter(als sie etwas knapper war) plötzlich krebserregend.
Zu Zeiten des Butterberges war Butter plötzlich wieder das Gesündeste was es gibt.

Tut mir leid, doch mein Vertrauen in die Wissenschaft ist nahe 0000000!!
Nicht weil die Wissenschaftler nicht fähig wären, keinesfalls, aber, weil die Wissenschaft von der Großindustrie erheblich gefördert und unterstützt wird.

Ist ja schön wenn du glaubst was du hier eingestellt hast.
Doch, warum kannten wir die Jungtierkrankheit bis Ende der 90ziger Jahre nicht?


Warum gibt es immer noch viele Schläge die kein oder nur sehr geringe Probleme mit der Jungtierkrankheit haben?

Sicherlich ist das nicht nur das zuvor angesprochene Problem.

Aus meiner Sicht und eigenen Erfahrungen sehe ich das Problem auch in der Verabreichung der vielen Beiprodukte.
Sie brauchen dies...............Sie brauchen das...........Sie brauchen jenes....

Der kleine, unerfahrene Züchter glaubt natürlich den Aussagen der Fachleute und so wird dann täglich, dem Wasser und dem Futter etwas beigemischt.
Die Organe unserer kleinen Täubchen werden so derart überlastet, dass das Immunsystem darunter leidet und die gesamte Energie zur Verarbeitung der vielen Produkte benötigt wird.

Es ist also sicherlich nur das Eine schuld, sondern aus meiner Sicht, das Zusammenwirken einiger Faktoren.

Wenn jedoch ein erfolgreicher Schlag(ich gehöre nicht dazu) schreibt, dass er auf all die Mittelchen, wie auch Medikamente verzichtet, wird er als Lügner hingestellt.

Gehe ich aber von meinen eigenen, "nicht wissenschaftlichen" Versuchen und Erfahrungen aus, so werde, zumindest ich bei meiner Naturmethode bleiben und auf "Wundermitte" verzichten.
Medikamente werde ich nur dann einsetzen, wenn diese tatsächlich erforderlich sind.

Gruß
Timo
Hallo Timo

Ich lese z.B. folgendes , Verfasser: Martin Wagner
Oft wird in populärwissenschaftlichen Berichten irgend eine neue Theorie verbreitet, und dies erweckt dann rasch den Anschein, das sei nun "wissenschaftlich bewiesen". Andererseits gibt es zu einer wissenschaftlichen Studie oft Gegenstudien, die der ersten widersprechen. Ganz so sicher scheinen sich die Wissenschaftler also wohl doch nicht immer zu sein.
In der Tat muss man zwischen Hypothesen, Theorien und gesichertem Wissen unterscheiden. Eine Hypothese ist eine Vermutung, die sich kaum auf Anhaltspunkte stützen kann. Eine Theorie ist schon mit einigen mehr oder weniger aussagekräftigen Experimenten oder Hinweisen abgesichert, während gesichertes Wissen in aller Regel von keinem seriösen Wissenschaftler mehr ernsthaft angezweifelt wird.


Nun Timo

meine Antwort auf deine erste Frage ist "Ja" ....man kann immer seine Schlüsse aus solchen Berichten ziehen... wenn man das tut bleiben die Tauben fast 60 Jahre von solchen Krankheiten verschont!!!!
Zu den restlichen Beitrag stimme ich dir zu.


Noch ein Link dazu: http://tierarzt-salzkotten.de/aktuelles/neuigkeiten/item/jungtaubenerkrankung

Wünsch dir noch einen schönen Nachmittag

__________________

ES IST IMMER BESSER, DASS MAN MEHR WEISS, ALS MAN SAGT!
mit freundlichen Grüßen
Werner
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  #8  
Alt 05.12.2018, 19:01
Konni 433 Konni 433 ist offline
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Hallo,
wenn ich mir die in den letzten Jahren auftretende Geflügelgrippe anschaue, wo uns ständig erzählt wird das diese über die Zugvögel verursacht wird. Wir haben seit Jahren die Geflügelproduktionsanlagen so hermetisch abgeriegelt, dass ein Zugvogel als Verursacher ausscheidet. Aber die Produktionsabfälle landen auf unseren Äckern wo dann die Zugvögel selber erkranken. Leider bin ich mit dem Einstellen von Links und anderem nicht so gut. Möchte aber grob auf eine im Fernsehen gezeigte Reportage hinweisen, wo ein anerkannter Biologe die Einfuhr von Futtermitteln (also Getreide) als Ursache für die Geflügelpest sieht. Alles hier wiederzugeben würde jetzt zu weit führen. Auf den weltweiten Gebrauch von Glyphosat brauche ich nicht hinweisen. So wie Herr Jakobs schon sagte, ist es auch bei Rassegeflügelhaltern und anderen Nutztierhaltern ein Tabu zu sagen, meine Tiere sind krank. Verluste oder Bestandskrankheiten werden nicht öffentlich gemacht. Somit kann man garnicht genau sagen ob es in erster Linie nur Brieftauben betrifft. Unsere Tierärzte leben davon erkrankte Tiere zu behandeln. Was nach dem immer weiteren Rückgang von Großviehbeständen immer schwieriger wird. Früher hätte ein Tierarzt nicht davon existieren können nur Hunde und Katzen zu behandeln. Heute platzen die Praxen aus allen Nähten, weil die Dummheit der Menschen oft keine Grenzen kennt. Es ist auch schön zu wissen, was alles die Ursachen sind die in der Summe eine Krankheit auslösen. Ich glaube sogar das es einige Krankheiten schon früher gegeben hat. Aber heute können sich unsere Tauben nicht mehr aus eigener Kraft dagegen wehren. Da spielt es keine Rolle ob drei Viren oder fünf. Dieser dauerhaften Schwächung des Immunsystems sollte wir ernst nehmen. Gutachten oder ähnliches nützen in erster Linie dem der sie in Auftrag gibt. Wer sich mal den Film "Chronisch vergiftet" ansieht, braucht keine weiteren Argumente. Das unsere Politiker nichts dagegen unternehmen, zeigt nur deren traurigen Charakter. Denn sie haben auch Kinder und Enkelkinder. Aber sie kleben an ihrem Stuhl und denken nach mir die Sinnflut.

Gruß Konrad
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