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François Tobback - "The man of the year!"


Markus Bauer
unterwegs in
Belgien


François Tobback mit Gattin Diana

Zweifelsohne ist die begehrteste aber auch schwierigste Meisterschaft in Belgien die "Gouden Duif" zu gewinnen. Dies zu gewinnen ist sicherlich das Höchste der Gefühle für einen belgischen Taubenzüchter. Was einst mein leider viel zu früh verstorbener väterlicher Freund Stan Raeymakers als damaliger Inhaber der belgischen Fachzeitschrift "De Duif" ins Leben rief, ist heute im Taubensport das Maß aller Dinge ! Diese Meisterschaft ist deshalb so begehrt, weil sie auch die Topleistungen über das ganze Reisejahr widerspiegelt. Man muss schon ein Topspieler und Kenner sein, um auf den geforderten Entfernungen (Vitesse, Halve Fond & Fond) die dazu notwendigen Spitzenleistungen zu erzielen.

Wer dies gewinnt und noch obendrein 1. Nationaler Meister KBDB Kleine Halve Fond, 7. Nationaler Meister KBDB Grote Halve Fond sowie 8. Nationaler Meister KBDB Kleine Halve Fond Junge in 2010 wird, ist sicherlich "der Mann des Jahres" in Belgien ! Es ist nicht Hok Vercammen, Eric Limbourg oder Jos Thone’, nein der Mann des Jahres 2010 ist ein bescheidener und außerordentlich sympathischer 63-jähriger François Tobback aus Hofstade.

"Nicht im Traum hätte ich daran gedacht, 1. Nationaler Meister KBDB Kleine Halve Fond 2010 zu werden und obendrein als Sahnehäubchen die "Gouden Duif" zu gewinnen." erzählt mir François Tobback bei meinen Antrittbesuch in Hofstade. Ich wollte nun unbedingt wissen, was und wer hinter solchen einzigartigen Superergebnissen steckt. Am Küchentisch bei einer Tasse Kaffe horchte ich aufmerksam den Erzählungen von François zu. "Mein Vater hatte schon Tauben. 1967 verstarb er jedoch und der gesamte Bestand wurde dadurch verkauft. Mein Bruder hatte damals schon mehr Interesse am Taubensport und hielt sich sechs Paare auf seinem Dachboden. Aber seine Frau wollte dies nun überhaupt nicht und eines Tages (1969) stand er mit den sechs Paaren inklusiv deren Eiern bei mir vor der Tür. Da die Schläge meines Vaters hier noch vorhanden waren, setzten wir die Tauben mit den Eiern auf den alten Schlag. Somit wurde ich plötzlich "Duivenmelker".

In den Jahren 1974 bis 1977 holte ich mir jährlich vier Eier von den Gebr. Janssen aus Arendonk u.a. auch direkt aus dem berühmten "Geeloger". Als 1977 Karel Hofkens aus Merksplas plötzlich verstarb, erwarb ich auf der Totalversteigerung einen jungen Vogel, der ebenfalls super vererbt hat. Danach kam noch Verstärkung von Felix Pauwels, Herne und wieder ein Paar Eier von Flor Engels dazu. 1996 erhielt ich einen Supervogel von den Gebr. Desbuquois aus Kop o.d. Bos, der heute noch in der zweiten und dritten Generation seine hervorragende Qualität weitergibt. Nicht zu vergessen ist auch ein Vitessevogel von Mille Van Utterbeeck aus Boortmeerbeek. Dieser schnelle Vogel hat ebenfalls meinen heutigen Stamm stark geprägt.

Mitte der Neunzigerjahre heiratete meine älteste Tochter den Bruder von Eddy Janssen aus Zandhoven. Es ist hinreichend bekannt, dass Eddy das Beste vom Besten von seinen Kumpel Dirk Van Dyck auf seinen Schlägen sitzen hat. Somit kam auch die Kannibaal-Sorte von Dirk Van Dyck via Eddy Janssen nach Hofstade. Zu meinem 60. Geburtstag bekam ich von meinen Töchtern einen "originalen" Enkel vom Kannibaal von Dirk Van Dyck hinzu. Heute verbindet mich eine schöne Freundschaft zu Eddy Janssen und Dirk Van Dyck. Gerade zu Dirk Van Dyck muss ich sagen, dass sein Kannibaalblut meine Tauben noch besser und schneller auf der Mittelstrecke gemacht haben. Auch die Verbindung von Van Dyck x Vandenabeele (via Mark Vandaele) hat bei mir ebenfalls voll eingeschlagen." schildert mir François.

Die Meisterschaft der "Gouden Duif" wurde wie folgt mit drei vorbenannten Tauben gewonnen:

Vitesse 05.06.10 Quievrain (80km) 417 Tb.   11e - 7e – 12e
           
Halve Fond 15.05.10 Angerville (348 km) 2.405 Tb.   7e – 18e – 3e
  26.06.10 Angerville 1.455 Tb.   13e - 48e -15e
  10.07.10 Angerville 661 Tb.   7e - 2e – 13e
  14.08.10 Angerville 2.153 Tb.   216e – 193e – 519e


Die 1. Nationale Meisterschaft KBDB Kleine Halve Fond Alttauben wurde mit 2 vorbenannten gewonnen:

  08.05.10 Angerville (348 km) 2.983 Tb.   29e – 24e
  15.05.10 Angerville 2.405 Tb.   7e – 18e
  10.07.10 Angerville 661 Tb.   7e – 2e
  17.07.10 Angerville 653 Tb.   3e – 19e
  31.07.10 Angerville 772 Tb.   4e – 22e


Hier die 3 Vögel, die maßgeblich an diesen Meisterschaften beteiligt waren:

  • Der "332" B-07-2189332 war bereits 2009 die 4. Nationale AS-Taube KBDB Kleine Halve Fond und flog unwahrscheinlich Spitze u.a. 7x 1. Konkurs ! In seinen Adern fließt das Blut Desbuquois/Engels/Hofkens und er ist ein Klassevogel schlechthin !
  • Der "315" B-07-2189315 Blutlinie Desbuquois/Van Utterbbeck/Eddy Janssen flog mehr auf der Grote Halve Fond mit folgenden Wettflugergebnissen:
    1. Provinzial Chateauroux (506 km) und 16. Interprovinzial vs. 5.264 Tauben.
    38. National Argenton (536 km) vs. 6.177 Tauben
    983. National Bourges (459 km) vs. 16.771 Tauben
    51. National Argenton (536 km) vs. 5.034 Tauben
    75. Interprovinzial Chateauroux vs. 8.189 Tauben
  • Der "122" B-08-2113122 stammt aus einem Enkel Kannibaal von Dirk Van Dyck verpaart mit einem Weibchen Vandenabeele x Eddy Janssen. Dieser Vogel flog ebenfalls nur Spitze u.a. 4x 1. Konkurs auf der Mittelstrecke von Angerville.

"Um diese vorbenannten Meisterschaften zu gewinnen, muss man Vertrauen in seine Tauben haben. Ich bleibe immer bei meinem System und ändere während der Reisesaison nichts! Im Taubensport gibt es keine Geheimnisse, nur Züchter die schlecht spielen, glauben an ein Geheimnis. Wenn es im Taubensport ein Geheimnis gibt, dann sind es die guten Tauben. Für mich ist immer der erste Eindruck einer Taube das wichtigste, wenn ich sie in die Hand bekomme. Weiches Gefieder, ausgeprägte Brustmuskulatur und einen schnellen Flügel wobei die vier letzten Federn einen deutlichen Sprung gegenüber den anderen Federn haben müssen, dies sehe ich gerne.

François Tobback
Zemstesteenweg 9
1981 Hofstade

Die Konkurrenz im "Pajotse Halve Fond Zusammenspiel " von 14 Lokalen und ca. 300 Züchtern, wo ich meine Tauben einkorbe, lässt es nicht zu, mit mittelmäßigen Tauben an den Start zu gehen. Schließlich will ich gewinnen und nicht jede Woche als Preislieferant dastehen!

Im Moment habe ich einen Bestand von 24 Zuchtpaaren, 22 alte Witwer sowie 20 jährige Vögel, womit ich hoffentlich an die Topleistungen in 2010 anknüpfen kann." verdeutlicht mir François.

Ich persönlich glaube schon an ein Geheimnis in Hofstade, denn es ist Diana die Frau von François, die ihn in den vielen Jahren immer sehr stark in seinem Hobby unterstützt hat, ansonsten wären diese Erfolge sicherlich nicht möglich gewesen.

 

Markus Bauer

Für weitere Informationen und Auskünfte: E-Mail markus.bauer@telenet.be oder Telefon 0032-471-851357

 

 


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