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Taube hütet Kaninchen-Nest

Gefunden in "Mitteldeutsche Zeitung"

Eine Laune der Natur: Die Brieftaube hat die Anfang Mai geborenen Kaninchen-Jungen "adoptiert". Die Mutter darf die Kleinen einmal am Tag säugen, ansonsten wird sie von der gefiederten Amme verscheucht. (FOTO: JÜRGEN LUKASCHEK)

ROLLSDORF/MZ. Wenn ich schon keinen eigenen Nachwuchs haben kann, kümmere ich mich eben um andere Tierkinder. Nach diesem Motto hat eine Brieftaube in Rollsdorf (Seegebiet Mansfelder Land) acht gerade geborene Kaninchen-Junge "adoptiert". "Sie hat sich einfach auf das Nest gesetzt", sagt Bärbel Müller, die mit ihrem Lebensgefährten Dieter Walter eine Forellenräucherei betreibt. Und was ist mit der Kaninchenmutter? "Die säugt die Jungen einmal am Tag", so Müller, "ansonsten wird sie aber immer von der Amme verscheucht." Die seltene Laune der Natur ist für sie und die Besucher der Forellenräucherei eine besondere Attraktion. "So etwas habe ich bisher noch nicht erlebt", sagt die 59-Jährige.

Bärbel Müller und Dieter Walter mit dem Fund-Kaninchen. (FOTO: ARCHIV)

"Die Brieftaube haben wir vor Jahren in einem Straßengraben gefunden", erzählt sie. Das Tier war von einem Raubvogel schwer verletzt worden. Die beiden Rollsdorfer pflegten es gesund und setzten es in das große Gehege, wo sie zahlreiche Kanarienvögel, Sittiche und Finken sowie mehrere Kaninchen halten. "Die Taube hat sich gleich mit den Kaninchen angefreundet", so Müller.

Was vielleicht auch an dem fehlenden Täuberich in der Voliere gelegen haben mag. "Sie hat Eier gelegt und sich draufgesetzt, aber mit dem Brüten konnte es natürlich nichts werden." Auch bei den Kaninchen gab es aus biologischen Gründen zunächst keinen Nachwuchs: Es handelte sich um zwei Männchen. Erst als eines der Tiere gestorben war, "haben wir zwei Weibchen dazu geholt, damit er nicht so allein ist". Und es dauerte nicht lange, bis die ersten Kaninchenkinder das Licht der Welt erblickten.

"Wahrscheinlich hat sich die Taube gedacht: ,Endlich mal ein richtiges Nest‘ und hat sich deshalb gleich auf die Jungen gesetzt", sagt Müller. Die Brutpflege dürfte dem Vogel freilich immer schwerer fallen, je unternehmungslustiger die Kleinen werden. Bereits jetzt rappelt es gelegentlich unter dem Taubengefieder. Und was wird aus den Kaninchen? "Nachdem wir die ersten neun Tiere selbst behalten haben, suchen wir für die zweiten Acht noch liebevolle Hände, in die wir sie geben können", sagt Müller. Künftig dürfte die Brieftaube aber nicht mehr als Amme zum Einsatz kommen: Der Kaninchenbock ist mittlerweile kastriert.

Von JÖRG MÜLLER, 21.05.12

Quelle: www.mz-web.de

 


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