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Olympia-Sieg in der Zone ab 900 km?

Das Fragezeichen hinter der Überschrift muss noch stehenbleiben, denn offizielle Ergebnisse in Form der nationalen und internationalen Preisliste stehen noch aus.

Aber es sieht wohl so aus, als ob die Täubin der SG Roidl Heribert & Sohn einen überragenden Sieg eingefahren hat !
Denn bei diesen unglaublich harten Bedingungen mit starkem Kopfwind erreicht der National-Sieger laut heutiger Brieftaubenzeitschrift in Mönchengladbach um 17:54 Uhr bei 481 km den Heimatschlag. Und das bei Auflaß um 09:15 in London !

Da können sie sich vorstellen, was bei einer Entfernung von 935 km zu erwarten war. Denn das ist die Entfernung, die das Weibchen der SG Roidl Heribert & Sohn zurückzulegen hatte.

Aber der Reihe nach. Am Samstag, den 11.08.2012 gingen also weit über 6.000 Tauben aus Belgien, Niederlande, Deutschland , Frankreich, der Slowakei, Ungarn, Polen, Österreich usw. um 09:15 Uhr auf die Strecke. Schon beim Auflaß herrschte starker Kopfwind vor. Nach knapp 100 km auf der Insel dann die erste Bewährungsprobe. Ab über das Meer (Kanal) auf das europäische Festland zu. Diese Erfahrung hatten wohl die meisten der Tauben nicht, so auch nicht die Roidl-Täubin und ihre 4 Schlaggenossen, die ebenfalls nach London geschickt wurden. Und immer noch starker Kopfwind !!!

Wenn man die Ankunftszeiten der kürzesten deutschen Schläge sieht, war anzunehmen, dass selbst am Sonntag ein Eintreffen auf den weiten Vermessungen unwahrscheinlich ist.

Stellen sie sich einmal vor, dass sie einen 500 km-RV-Flug haben, bei dem die ersten Tauben mit knapp 900 m/min ankommen. Dann nehmen sie diese Tauben nach kurzem Tränken und korben sie sofort wieder ein, um sie am nächsten Tag wieder bei dieser Entfernung zu starten. Jetzt können sie vielleicht erahnen, welche unglaubliche Leistung dahinter steckt.

Denn am Sonntag um 15:42 Uhr sah Sportfreund Roidl Raimund sein Weibchen auf den Schlag zusteuern, als er noch auf ein paar Spätheimkehrer vom 1.RV-Jungflug wartete.

Gänsehaut pur und eine tiefe Verneigung vor dieser Leistung !!! Und was dann Spfr. Roidl mehr als überraschte, war die Tatsache, dass es der Taube so gut wie nicht anzumerken war, was sie geleistete hatte. Denn nach einer kurzen Verschnaufpause durfte das Weibchen zu ihrem Vogel und lies sich sofort von ihm treten!

Nach erfolgtem Anruf bei der Einsatzstelle war klar, dass es die erste Meldung war.

Aber das ist noch nicht die ganze Erfolgsgeschichte, denn um 17:25 Uhr erreicht die zweite Taube der SG Roidl ihren Heimatschlag und ist nach momentanen Stand wohl die 3.Taube in der Zone über 900 km ! Diese Leistung bekommt noch eine Zusatznote, wenn man bedenkt, dass am Sonntag nur insgesamt 4 Tauben in dieser Zone ihren Heimatschlag erreichten.

Aber jetzt zur Siegerin: 0881-09-823w
Sie errang in 2011 die Regionalverbandsmeisterschaft für die SG Roidl & Sohn mit und erzielte dabei 11 Preise. Nachdem sie mit nur einem Preis auf den ersten 7 Touren in 2012 startete, hat sie ihre Form dann doch noch gefunden und versagte die letzten 7 Touren kein einziges Mal mehr. Kugelrund und federleicht, mit rosarotem Brustfleisch, so Spfr. Roidl, hat er sie dann am Dienstag, den 07.08.12 dann nach London eingekorbt. Wahrscheinlich in der Form ihres Lebens.
 

 

Noch zur Vervollständigung die Abstammung:
Vater ist der Orig. Koopman-Vogel NL-08-2049157 "Primo", der in den ersten beiden Zuchtjahren 4 zweistellige Tauben für die SG Roidl brachte. Gepaart war er hier an die 0881-08-360w, einer Vollschwester der Olympiatäubin (0881-05-64w) !!

Vergessen wir aber nicht die Zweitplatzierte: 0881-08-364w
Nachdem sie jedes Jahr (Jungflug: 8/8; Jährig: 9 Preise; 2011: 10 Preise; 2012: 11 Preise) bis kurz vor Saisonende zu den Meisterschaftstauben zählt, dann aber so paarig wird und wie Spfr. Roidl sagt, die Weibchen-Mannschaft verrückt macht, wurde sie auch schon in 2011 "zur Strafe" nach Le Mans (900 km) geschickt. Als ob sie nie weg gewesen wäre, kam sie da am nächsten Tag gegen Mittag an und belegt im Weitstreckenclub einen Spitzenpreis. Da war klar, dass sie auch nach London mitgeht. Und das mit durchschlagendem Erfolg !!!
 

Auch hier noch die Abstammung:
Vater war der 0881-05- 42. Dessen Vater war ein Bruder des Olympiavogels von Merl Adolf, die Mutter eine Tochter des überragenden Zuchtvogel der SG Roidl, dem "Wommersom" B-95-2450933, der auch jetzt noch mit 17 Jahren befruchtet. Die Mutter der 08-364w war eine Vollschwester zur 0881-03-303w. Dies war wohl eine der besten Tauben auf dem Schlag der SG Roidl, denn dieses Weibchen brachte es in 3 Reisejahren auf 40 Preise von 42 Einsätzen. Dabei flog sie 2x den 1.Konkurs ! Ach ja, sie ist wieder eine Tochter des oben genannten "Wommersom", gezogen mit einer Tochter des Stammvogel der SG Roidl, dem 0881-91-62 !!

Beide Weibchen sind also Kinder aus einer Enkeltochter des Stammvogel "0881-91-62 Fritz".

Warten wir aber trotzdem noch auf die offiziellen Preislisten, der Leistung der Tauben tut das aber keinen Abbruch!

SG Roidl Heribert & Sohn
www.brieftauben-roidl.de
Raimund.Roidl@Brieftauben-Roidl.de
Tel. 0162-910 77 67 oder 09471-98891

 


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