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Taubengeschichte
Ursprung zwischen Mensch und
Taube
Den Ursprung der Beziehung zwischen Mensch und Taube
geht weit in die Geschichte zurück. Die Herkunft unserer heutigen
Brieftaube ist etwas unklar, aber man geht davon aus, daß sie
von der sogenannten "Rottaube" abstammt.
Mit der Zeit haben die Menschen durch verschiedene
Zuchtmethoden eine genaue Reihe von Rassen entstehen lassen. Die Taube
ist selbstverständlich eine Vogelart und kann bis zu 15 Jahre alt
werden.
Vier- oder fünfmal im Jahr legt die Taube zwei
Eier, dann brütet sie 17 bis 19 Tage. Vielleicht haben Sie sich
schon einmal gefragt, warum man in Holland und Belgien einen Taubenzüchter
einen "Taubenmelker" nennt? Hier folgt die Erklärung:
Die Taube produziert nämlich eine Art Milch in
ihrem Kropf, mit der sie ihre Jungen füttert. Der Kropf ist ein
Organ in der Höhe des unteren Teils des Halses, wo das Essen, das
die Taube zu sich genommen hat, einige Zeit verbleibt. Um das Futter
besser verdaulich zu machen, werden hier mehrere Arten von Enzymen
gebildet. Bemerkenswert ist, daß sowohl das Weibchen als auch
der Vogel diese Milch produzieren, um die Jungen zu füttern.
Eine bekannte, aber fast unerklärliche Gabe der
Taube ist ihr genaues Orientierungsvermögen. Der Taubenzüchter
schickt seine Tauben während einer bestimmten Jahreszeit irgendwo
hin, und von der Taube wird dann erwartet, daß sie mit einer großen
Geschwindigkeit wieder zu ihrem Schlag zurückkehrt.
Übrigens ist dieser Taubenzüchter ein ganz
bestimmter Typ. In der Woche ist er meistens eher der etwas weichere
Typ, dann ändert er sich am Sonntag in eine fast unerträgliche
Person, die keinen in der Nähe des Schlages duldet, aus Angst,
die Tauben würden sonst nicht zurückkommen. Er spart weder
Arbeit noch Geld, um seine potentielle "Goldmine" zu
versorgen. Diese Beschreibung der Taubensportler ist vielleicht übertrieben,
aber gewissermaßen doch wahr. - Verzeihen Sie mir! Eine Taube,
die Leistung bringen soll, muß in optimaler Form sein. Sie ist
sehr empfindlich, wenn es um ansteckende oder parasitische Krankheiten
geht. Krankheiten wie Kokzidiose, die Kropfkrankheit, Trichomonaise
und Paramyxo sind bei den Taubenzüchtern gleichermaßen
bekannt wie gefürchtet. Die zahlreichen Behandlungen sind oft
falsch oder nutzlos. Außerdem gibt es in dieser Welt viele
Mittel zur Verbesserung der Leistung, die für die Taube oft nicht
gut sind. Glücklicherweise gibt es sehr viele Taubensportler mit
guten Absichten, die zuerst den Rat eines Tierarztes einholen, bevor
sie zu irgendwelchen Mitteln greifen. Am Ende zählen nur die
Gesundheit und das Wohl der Tauben. Mit diesen Voraussetzungen könnte
man den Tauben sogar einige nutzlose Mittel ersparen.
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