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Neues im IT

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13.03.2017 Rolf Schlömer stellt vor
1. provinzial Valence 2016, schnellste Taube von Holland, Belgien und Deutschland: Gilbert Heijnen und Sohn, NL-Gronsveld




Wir besuchten die Familie Gilbert Heijnen und Sohn aus dem niederländischen Gronsveld in der Provinz Limburg.

Dieses Dorf in den Niederlanden liegt im Dreieck von Maastricht, Lüttich und Aachen. Es ist nur vier Kilometer von der belgischen Grenze entfernt. An diesem Standort hat Gilbert Heijnen insgesamt acht provinziale Siege und drei Nationalsiege gewonnen.

Taubensport ist bei der Familie Hejnen Familiensport. Gilberts Sohn Paul ist fest im Hobby seines Vaters eingebunden.


Anlässlich des provinzialen Sieges von Valence 2016 gab einen großen Blumenstrauß von der Einsatzstelle. Hier auf dem Bild ist Ehefrau Annemie Hejnen mit ihrem Sohn Paul zu sehen.


Beim dem bekannten Tribünenflug in Kroatien „Derby Brod“ gewann er im vergangenen Jahr den 3. und 10. Preis beim Finalflug. Seit mehreren Jahrzehnten spielt die Familie Heijnen eine wichtige Rolle im internationalen Taubenspiel. Im letzten Jahr glänzte der Schlag auf dem schweren Eintages-Weistreckenflug ab Valence (646 km) mit dem 1. Preis in Limburg – gleichzeitig die schnellste Taube von Holland, Belgien und Deutschland bei knapp 9.000 beteiligten Tauben.

In Deutschland wurde die Familie Heijnen bekannt durch den Vogel „Raket“, der angekauft wurde bei Heinz Meier aus Rahden. Auch wurden Videofilme gedreht durch die Herren Lukosch und Norbert Linto. „De Koerier“ kam mit einem Spezialfilm, genannt „100 Jahre Tauben- und Familiensport“, heraus. Nun aber zur Geschichte von Paul und Gilbert Heijnen.

Mehr als 100 Jahren Taubensport


Im Jahre 1908 spielte Gilberts Großvater Henri Heijnen schon seine Tauben bis Rom. Nach dem zweiten Weltkrieg bekam Bér Heijnen Kontakt zu Victor Fabry in Lüttich. Hier wurde in Heer bei Maastricht die Basis des Schlages Heijnen und Sohn geschaffen. Ein sehr guter Hausfreund war damals Marcel Braakhuis, dieser wurde später bekannt mit seinen „Schwarzen Mördern“. In 1968 würde Bér schwer verbrannt während eines Arbeitsunfalls. Sein Sohn Marcel versorgte zwei Monate lang die Tauben während des Krankenhausaufenthalts. Gilbert wollte als kleiner Bursche auch helfen und legte alle Eier in eine Nistschale. Aus den roten Tauben kamen dann blaue Tauben und aus den schwarzen Tauben fielen rote Junge.

„Het Witveertje“ NL-52-462250


Aus der alten Fabry-Linie (Salbris-Linie) kamen verschiedene Leistungstauben. „Het Witveertje“ gewann acht nationale Spitzenpreise auf Dax und St. Vincent. 1954 den 9. national St. Vincent gegen 10.301 Tauben. Ihr Sohn „De Momingnies“ flog als siebenjärige Taube noch den 7. national Dax. Sein Sohn „Der Gehämmerte“ flog 1973 den 1. provinzial Beaune (6.327 Tauben) von Limburg. Noch immer war der Hauptbestand die Fabry-Sorte.


„De Raket“ NL-84-257558


Der nationale Durchbruch kam mit dem Wundervogel „De Raket“.1986 gewann er alle bekannten Meisterschaften in Holland auf der Eintages-Weitstrecke von 470 bis 650 km. Die Nachzucht war vorzüglich, unter anderen mit dem 1. national Orleans gegen 102.000 Tauben. Diese Taube wurde angekauft bei Heinz Meier in Rahden. So entstand ein enger Kontakt zwischen Heinz Meier und der Familie Heijnen. Kreuzungen zwischen „Raket“ und den Meier-Tauben brachten prima Erfolge auf den Programmflügen und der Eintagesstrecke.


Das magische Jahr 1993


Es gibt Jahre, da gelingt alles. Man sagt dann: „Man kann die Tränke mitsetzen, die macht auch noch Preis!“ Mehr als 56 Meisterschaften wurden gewonnen.
• Der „Scheck 666“ NL-90-2871666 gewann den 1. nat. Bordeaux 1993 aus der „Raket“-Linie.
• “De Toekomst 502” NL-89-6014750 wurde 1. nat. As-Taube und 1. int. As-Taube der int. Weitstrecke 1993 (ZLU).
• International historisches Perpignanergebnis: 1., 2., 4. (drei Tauben in den ersten100, internat. 3/3).
• 1. Internationale Meisterschaft „De Duif“ in Haacht 1993.

Diese Resultate sorgten dafür, dass man jedes Wochenende zu verschiedenen Siegerehrungen eingeladen wurde.
Der „Scheck“ und „Toekomst 50“ haben eine wichtige Rolle gespielt im Aufbau des Schlages Heijnen und Sohn. In der Abstammung des Valence-Siegers 2016 findet man beide Taube im Stammbaum wieder.

„De Plato“ NL-91-2903263


 Diese Taube stand in der Matadoren-Ausstellung der DBA in Dortmund. Der „ De Plato“ wurde 2. Nationale As-Taube auf der Weitstrecke mit drei ersten Preisen und dem 16., 23., 39., 43., 44. national auf St.Vincent, Dax, Soustons gegen im Durchschnitt 20.000 Tauben. Der „De Plato“ wurde später das dritte Standbein in der Zucht.


„De Pau“ NL-97-2007335


Dieser Vogel kam mitten in der Nacht von Pau im Jahr 2000 nach Hause und gewann den 1. provinzial (Euregio). Er war damit die schnellste Taube von Holland. In seinem Blut finden wir den 1. national Bordeaux 1993 und die internationale As-Taube“Toekomst 50“ wieder. Die Nachzucht des „De Pau“ fliegt bis heute hervorragend in Deutschland, Frankreich und Wales.
Magrit Alexandre gewann hieraus die 1. nationale As-Taube von Frankreich. Tony Murray in Wales gewann den „Queens-Cup) in England und stellte eine Olympiataube in Budapest 2015.

„De Limoges“ NL-00-2419365


Im Jahr 2002 wurde einer der schwersten Limogesflüge gespielt. Die Tauben mussten mehr als 10 Stunden gegen einen starken Gegenwind ankämpfen. Der Flug war ein Gemeinschaftsflug von Belgisch-Limburg (Weitstreckenvereinigung) und den Weitstreckenliebhabern aus Oberhausen sowie der holländischen Provinz Limburg. Das Resultat war überragend: 1. und 5. Preis international. Die Mutter vom „Valence 2016“ ist eine Halbschwester zum 1. international Limoges. Das Bild vom „De Limoges“ ist auf Malta zu sehen, im Restaurant „The Blue Bar“, bei Freund Joseph Mifsud.

Totale Witwerschaft


 Auf Wunsch einiger Taubenfreunde wurden ab 2006 erstmalig auch mit den Weibchen gespielt. Die Erfolge auf den schweren Flügen waren direkt bemerkbar:
• „Miss Willy“ NL-05-1741540, 1. As-Taube (Jährig) Limburg Weitstrecke 2006 (1. Havens-Meisterschaft).
• „Bordeaux 36“, 1. provinzial Bordeaux ZLU 2007
• „De Narbonne“, NL-05-1750278, 1. national 2007 (Weibchen)
• „De Bordeaux 08“, 1. provinzial Bordeaux ZLU 2008

Die Weibchen kommen fast jede Woche in den Korb und dass gibt für die Programmflüge einen extra Impuls.

„De Valence“ NL-14-1313563




Dieser Vogel stand gerade eine Woche auf Witwerschaft. Er ist in der Hand eine sehr feine Taube. Gut geschlossen, prima Muskulatur, kurzen Vorarm und hat ein super Zuchtauge. Als Jähriger bestand er bereits seine Prüfung auf Bourges (477 km), Limoges (646 km), Agen (820 km), Narbonne (876 km). Er war viermal erfolgreich im ersten Zehntel der Preisliste. Sportfreund Jan Krauth fiel während eines Besuches die Form des Vogels auf: „Die Taube musst du sicherlich mitsetzen, sie ist in Topform.“ Es war ein Montag als Gilbert aus der Schule kam, wo er unterrichtet, und direkt auf dem Computer bei PIPA schaute, wo die ersten Valence-Tauben eingetroffen waren. In Süd-Belgien wurde um 16.40 Uhr die erste Taube gemeldet. Wenn man in Gronsveld gegen17.50 drehen könnte, wäre das prima dachte Gilbert zu diesem Zeitpunkt. Aber um 17.06 Uhr meldete sich die erste Valence-Taube auf dem elektronischen Konstatiergerät. Schnell ging die Meldung durch ganz Limburg und nach zwei Stunden Wartezeit war der Sieg sichergestellt. Der „ De Valence“ erreichte auch in Belgien und Deutschland die höchste Geschwindigkeit. Der Apfel fällt nicht weit vom Baum. In seiner Abstammung findet man wieder den „Toekomst 50“; die 1. int. As-Taube, den „Scheck 666“, 1. national Bordeaux und 1. int. Limoges wieder.

Wie sieht die Versorgung ihrer Reisetauben aus?


 Während der Mauserzeit wird viel gearbeitet mit Naturprodukten. Buttermilch, „Elixier De Reiger“, „Naturaline“ und Knoblauch kommt ins Wasser. Nach der Mauser, ist der Monat Februar, der Entschlackungsmonat. Es wird bis zu 80% Gerste, Gemüse und Buttermilch gegeben. Die letzten Daunen fallen jetzt wie beim Schneefall. Während der Zucht wird normales Zuchtfutter und viele Mineralien und Tovo sowie „Start and Grow“ von Havens gegeben. Während der Reisesaison werden die Futtermischungen von „Paloma“ eingesetzt, hierbei unter anderen „Säuberungsmischung“, „Junior O“ und die „Schumi-Plus-Mischung“. Seit mehr als 40 Jahren wird einmal in der Woche der Heijnen-Mix zusammengestellt. Dieser besteht aus 10 kg Futter, einer Zitrone, Bienenhonig, Milchpulver, Knoblauch, Aminosäuren und einem Pickstein. Bemerkung von Gilbert: „Sorge dafür, dass die Tauben nicht blau werden, Sauerstoff ist sehr wichtig!“

Einige Tips für den Taubenzüchter


Mehr als 10 Jahren hat Gilbert Vorträge über Brieftauben in Volkshochschule organisiert. Mehr als 650 Züchter kamen zu diesen Abenden. Es war eine besondere Erfahrung mit folgendem Hinweis: „Glaube an deine eigenen Tauben und deinem System, nicht jede Woche etwas anderes machen“.
• Um zu siegen, muss man erst lernen zu verlieren.
• Verkauf die Früchte aber nicht den Bau.
• Suche die schlechtem Resultate erst bei dir selber und gib nicht immer dem Auflassleiter, oder dem Wetter die Schuld.
• Gebrauche die richtigen Tauben für die Distanz, die man spielen will.
• Eine Taube erkennt keinen Schlag, der 50.000 Euro gekostet hat, es geht um die Gemütlichkeit und einer funktionierenden Be- und Entlüftung.
• Sauerstoff ist der erste Motor zum Erfolg.

Resultate 2016


1. Allgemeiner Meister Einsatzstelle 2016; 1. und 2. benannter Meister Tagesweitstrecke; 1. As-Taube Tagesweitstrecke; 2. Meister Große Weitstrecke; 3. Meisterschaft Internationale Flüge; 3. As-Taube große Weitstrecke; 1. As-Taube Weibchen, 10 x 1. Preis. 1. As-Taube beim „Derby Kalamanci“ in Bulgairen. 1. und 2. As-Taube „Derby Brod“ in Kroatien.

Rolf Schlömer




Kontakt:
Gilbert Hejnen und Sohn
Kampweg 35
NL-6247 AR Gronsveld
E-Mail: gilbert.annemie@hetnet.nl
www.heijnenpigeons.nl


Nachfolgend einige der aktuellen Leistungsträger im Bild.










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