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Züchter der Woche

 Züchter der Woche 
20.02.2015 SG Flege & Schweers
Top Zuchtschlag als Basis für hervorragende Leistung
Horst Flege und Hermann Schweers
Der Begriff Synergieeffekt beschreibt gemeinhin das Zusammenwirken von Faktoren, die eine Synergie bewirken, sich also gegenseitig fördern, zu einer Gesamtleistung.

Häufig wird erwartet, dass diese Gesamtleistung durch das Bündeln von Kräften höher liegt als die Summe der Einzelleistungen, oder, um mit Aristoteles zu sprechen: „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“. Solche Effekte können auch häufig in unserem Sport ausgemacht werden, wenn zwei Züchter sich zu einer Schlaggemeinschaft zusammen schließen und sie dadurch ihre Leistungen verbessern können, selbst wenn sie bereits als Einzelzüchter erfolgreich waren. Die Sportfreunde Horst Flege (60) und Hermann Schweers (69) sind so ein Beispiel. Beide sind von Kindesbeinen an Taubenzüchter und hatten bereits in der Vergangenheit in anderen Kombinationen oder als Einzelspieler beachtliche Erfolge aufzuweisen. Dennoch schlossen sie sich 2008 zu einer Schlaggemeinschaft zusammen. Die beiden reisen in der RV Twistringen und spielten 2013 dort gegen ungefähr 80 reisende Schläge. In der Fluggemeinschaft bildeten ca. 200 reisende Schläge die Konkurrenz. Und im RegV 261 – Weser-Aller – galt es 839 Mitglieder, die in 15 RVen organisiert waren, zu bezwingen. Und das gelang, denn mit dem Gewinn der 1. RegV-Meisterschaft konnte man sich die Krone in einer der größten Vereinigungen des Verbandsgebietes aufsetzen.

Klare Kompetenzaufteilungen


Für die Reisemannschaft ist Horst Flege zuständig. Die Truppe ist in Wildeshausen auf seinem Grundstück in einem Gartenschlag untergebracht. Von diesem Schlag aus konnte Horst sich vor Jahren bereits in die nationale Spitze spielen, sodass bei der Fusion folgerichtig entschieden wurde, von hier aus zu reisen. Hermann Schweers hat sich die Bestückung des Reiseschlages zur Aufgabe gemacht und ist daher der Verantwortliche für den Zuchtbestand. Die Zuchttiere sind im ungefähr 10 km entfernten Dünsen in zwei Gartenschlägen auf seinem Grundstück untergebracht. Jeder der beiden Sportfreunde hat somit seinen eigenen Verantwortungsbereich und redet dem anderen nicht in dessen Kompetenzen hinein, wobei sie sich im Bedarfsfall natürlich unterstützen. Hilfe erhalten die beiden Sportfreunde, falls notwendig, von ihren Söhnen.




Der Stammaufbau


Mit Beginn der Schlaggemeinschaft beschlossen beide Sportfreunde, in den neu zu bestückenden Zuchtschlag Tiere bestimmter Linien der stärksten Züchter und Spieler aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden zu setzen. Konkret ging es darum, Geschwister oder enge Nachzucht aus As-Tauben, die in der Lage waren, von 200 bis 700 km erfolgreich zu fliegen, zu erwerben. Daher suchte man den Kontakt zu Günter Prange, Andreas Drapa, Heinz Meier, Rainer Püttmann und Gerald Koopman. Ungefähr 40 Paare sind für die Zucht vorgesehen. Sie sorgen zunächst einmal für die Bestückung des Reiseschlages bei Horst Flege. 45 bis 55 Jungtiere der ersten und zweiten Runde siedeln in einem Alter von ca. vier Wochen in das dortige Jungtierabteil. Der Rest wird bei anderen Züchtern oder auf Tribünenflügen auf seine Flugleistung hin getestet. Ab der dritten Zucht wird ein Teil des Zuchtbestandes umgepaart. Wurde vorher überwiegend gekreuzt, werden nun die Tiere in Linien zusammen geführt. Sie sorgen einerseits dafür, dass die jeweilige Blutlinie erhalten bleibt, andererseits gibt es viele Sportfreunde, die sich mit diesen Linientieren verstärken möchten. Die Namen der Insassen des Zuchtschlages lesen sich wie ein Who’s Who des Brieftaubensports. So finden wir in den Zuchtabteilen u.a. einen Sohn des „Eurostar 802”, eine Halbschwester des „Ringlosen“ und weitere Tiere der ,,Marke“ Prange. Hinzu kommen Drapa-Tauben, u.a. Söhne vom ,,Pocerface“, ,,Flitzer 31“ und Nachkommen aus ,,König“ und ,,Königin“. Aus den Koopman-Assen ,,Kleiner Dirk“, ,,Noble Blue“ und ,,Branco“ sitzen hier ebenso Nachkommen wie eine Enkelin des ,,Mighty Man“. Dazu kommt Nachzucht vom ,,Hurrican 51“, dem Super Reise- und Zuchtvogel bei Rainer Püttmann. Seit 2013 züchten hier auch je ein Sohn von Vloemans ,, Oude Blauwe“, vom ,,B 778“, seines Zeichens 11. nationale Asduif, und vom „Bonte B 288“, der 16 mal einen 1. Konkurs auf seiner Visitenkarte stehen hat. Hinzu kommen mehrere Tiere der Abstammung Leo Heremans, so Enkelkinder aus dem ,,Olympia 003“ und eine Vollschwester des „Jan“. Aus Platzgründen muss auf die Aufzählung weiterer, mit exzellenter Abstammung ausgestatteter Insassen der Zuchtabteile verzichtet werden. Eventuelle Neuanschaffungen werden mit Partner Flege im Vorfeld erörtert, letztlich liegen sie jedoch in der Verantwortung von Sportfreund Schweers.

Die Reisemannschaft


Namen sind im Brieftaubensport sicherlich kein Schall und Rauch, doch was nützen sie, wenn die Tiere aus den besten Abstammungen keine Leistungen erbringen. Nur sehr gute Tiere sei eigen zu nennen bedeutet nicht auch gleichzeitig Erfolg. Hier setzt der hohe Sach- und Fachverstand von Horst Flege ein, um aus den vielen guten Einzeltauben eine schlagkräftige Zucht- u. Reisemannschaft zu formen. Und das gelang bereits mit dem Jahrgang 2009, als das Duo mit dem Gewinn der 2. RV-Jährigenmeisterschaft und Platz sieben in der Jährigenmeisterschaft des RegV auf sich aufmerksam machte. Mit dem 0667-09-192 wurde der beste Jährige der RV gestellt (12x 12 Preise). Abgegebene Tiere errangen in ihrer neuen Umgebung ebenfalls Spitzenergebnisse. Gespielt wird nach der herkömmlichen Witwerschaft. Mit 35 Vögeln wurde die Saison 2013 begonnen. Diese wurden Ende Februar verpaart und nach 10-tägigem Brüten wieder getrennt. Mitte April erfolgte ein erneutes Anpaaren für acht Tage. In diesem Zeitraum wurde die Crew ausgiebig privat trainiert, aus steigenden Entfernungen bis zu 30 km. Horst steht auf dem Standpunkt, dass Vögel auf Treiben es besonders eilig haben, nach Hause zu kommen. Die Rückkehr auf dem kürzesten Wege sollen sie auf diese Weise verinnerlichen. Zwischen den ersten Wettflügen wurden die privaten Starts beibehalten. Vor dem Einsetzen werden die Partner gezeigt, wobei die Dauer im Laufe der Saison verlängert wird, um so die Tiere ruhig zu halten. Im letzten Drittel der Saison werden die Weibchen als zusätzliche Motivation nach dem Preisflug auch schon mal über Nacht belassen. Morgens und abends erfolgt der Freiflug, wobei die Dauer zwischen 45 und 60 Minuten beträgt. Dazu muss sich die Truppe nicht die ganze Zeit in der Luft befinden, sollte aber nach Öffnen der Ausflüge hoch steigen und für ca. 15 Minuten aus dem Sichtfeld des Züchters verschwunden sein. Während des Freiflugs bleiben die Ausflüge bis Mitte der Woche geschlossen, an den beiden letzten Tagen werden sie geöffnet. Die Vögel haben die Möglichkeit auch tagsüber die vorgebauten Volieren zu nutzen, was sie aber nur selten in Anspruch nehmen. Die Fenster sind tagsüber geöffnet, werden zur Nacht geschlossen, um starke Temperaturschwankungen zu vermeiden. Am Ende der Reise ziehen die Paare ein Jungtier auf. Im Herbst und Winter erhalten die Reisetiere nur in unregelmäßigen Abständen Freiflug, denn auch hier üben die Krummschnäbel ihr blutiges Werk aus. Gefüttert wird nach Rückkehr und an den drei folgenden Tagen Beyers Premium Relax und Zoontjes gelb zu gleichen Teilen, ab Mittwoch wird dann auf Beyers Premium Energie umgestellt. Mit zunehmender Entfernung gibt es zusätzlich Hanf, Sämereien, Mais und Erdnüsse, letztere werden aus der Hand gereicht. Sportfreund Flege weist darauf hin, dass Futterpläne nur Richtwerte darstellen und man als Züchter bei entsprechendem Bedarf über die Fütterung nachsteuern muss. Die Tiere werden immer satt gefüttert.Großer Wert wird auf eine qualitativ hochwertige Mineralmischung gelegt, die regelmäßig erneuert wird. Ebenso steht ein Eiweißpräparat von Tollisan auf der Beiproduktpalette. „Beim Futter und den Beiprodukten sollte man sich ein Konzept suchen, dieses auch die Saison über durchhalten und nicht alle zwei Wochen etwas Neues ausprobieren“, so Sportfreund Fleges Credo.

Das Reisejahr 2013


Die diversen Meisterschaften des Jahres 2013 wurde auf dem Endflug von Weil a. R. festgeklopft, als bei heißem Wetter von 12 gesetzten Tieren sich 10 in der Liste platzierten, darunter alle Zähler. Nehmen wir drei der Witwer, die diesen Husarenstreich zustande brachten, einmal etwas genauer unter die Lupe. Da ist zunächst der der 0667-11-727 mit 12x 11 Preisen, 3831 Preiskilometern und 774 As-Punkten zu nennen. Damit wurde er fünfbester Vogel im RegV. Sein Vater ist der 1769-07-95, ein Sohn des ,,Flitzer 31“ von Drapa, der gegen eine Tochter aus ,,König“ x ,,Königin“ gesetzt war. Seine Mutter, die 2098-05-532, stammt aus Pranges ,,Ringlosen“. Gutes Blut lügt eben nicht. Ein weiterer Spitzenvogel ist der 0667-10-336 mit 12x 10 Preisen, darunter einen 1. Konkurs in der RegV-Grp und einen weiteren 1. Konkurs in der RV. 766 As-Punkte bei 3566 km brachte es ihm ein. Damit wurde er 3. As-Vogel im RegV. Bereits 2012 konnte er mit 12x 10 Preisen überzeugen. Sein Vater ist der 7237-05-569, ein Sohn des ,,Eurostar“ von Prange, der mit einer Tochter „Fienecke 5000“(Vervoort) verpaart war. Seine Mutter ist die 2098-07-192 und stammt aus einem Bruder des „Eurostar“. Dritter im Bunde ist der 0667-11-602 mit 12x 10 Preisen, 3619 km und 651 As-Punkten. Sein Vater ist der 0516-07-1155 und stammt aus der Verpaarung Sohn „Kleiner Dirk“ x Tochter „Gandor“, seine Mutter ist die NL-07-1207330 aus Sohn „Mighty Man“ gepaart an die ,,Edana“ (Tochter „Gentil“). Die Erfolge der Saison führt Sportfreund Flege neben der Qualität der Tauben darauf zurück, dass die Mannschaft gut über den Winter gekommen ist, über die Voliere auch an kalten Tauben ständig mit Frischluft versorgt wurde und daher kerngesund war.

Fazit


Hermann Schweers gut besetzter Zuchtschlag und seine ständige Suche nach Verstärkungen einerseits sowie Horst Fleges Einfühlsamkeit beim Umgang mit den Reisetauben andererseits sind Garanten für weitere Spitzenleistungen in den nächsten Jahren. 2013 dürfte somit der vorläufiger Höhepunkt aber noch lange nicht der Schlusspunkt auf dem Erfolgsweg des Duos gewesen sein.

Weitere Informationen auf der Homepage:http://www.brieftauben-schweers.de/

Klaus Matschinski berichtet aus dem Landkreis Oldenburg
Adresse:
Hermann Schweers
Querweg 6
27243 Dünsen
Tel.: 04244 7922

Horst Flege
Martin Luther Straße 18
27793 Wildeshausen
Tel: 04431 1694
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Erfolge 2014


2. Deutscher Verbandsmeister im Regionalverband 261 "Weser Aller"
52. Deutscher Verbandsmeister BRD
1. RV-Meister des Verbandes
1. RV-Meister "intern" RV Twistringen (78 reisende Schläge)
1. RV-Städtemeister
1. RV-Männchenmeister
1. RV-Weibchennmeister
2. RV-Kurzstrecken-Meister
3. RV-Generalmeister
6. Deutscher Monatsmeister Mai der Zeitschrift "Brieftauben International"

Erfolge 2013


1. RegV-Meister (intern)
4. RegV-Männchen-Meister
8. RegV-Meister (VB)
5. bester Vogel RegV
3. As-Vogel RegV
1. RV-Meister
1. RV-Verbandsmeister
2. RV-Städtemeister
2. RV-Kurzstreckenmeister
4. RV-Jährigen-Meister
3. RV-Generalmeister
Gewinn Gold-, Silber- u. Bronzemedaille
2x 1. Konkurs i. d. RegV-Grp
3x 1. Konkurs i. d. RV
331 gesetzt-204 Preise = 61,6%

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