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  #61  
Alt 25.07.2019, 12:52
Prox Prox ist offline
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Zitat von Lessing Beitrag anzeigen
Start/Ziel..
Die Meister stehen weitestgehend fest. Sind es noch 10/20% der Züchter in den RVen bis hin zu den Regio's etc die sich noch Chancen auf vordere Platzierungen machen, so sind es doch viele die bereits aufgegeben haben oder nur noch schicken weil sie "dabei" sein wollen !! Bei denen, die noch Hoffnungen auf vordere Plätze haben, stellt dich oft die Frage, was kann ich jetzt noch. "Geben" um nach vorn zu kommen. Die anderen stellen sich oft die Frage " was habe ich -nicht- gegeben!?
Letztere sollten sich die Frage stellen, was habe ich für Tauben, welchem Plan bin ich gefolgt, hatte ich Pech, eine "schlechte Lage", oder habe ich einfach mein Potenzial überschätzt!?
All jenen, die sich noch ?berechtigte? Chancen auf Titel ausrechnen, kann ich nur raten, ruhig bleiben! All den anderen, macht Euch Gedanken bzgl. der Versorgung und vor allem der Qualität/Vitalität/Gesundheit Eurer Tauben!
Pülverchen machen keine Asse!
Nun sind die "Dunkler" bzgl. der Jungen an der Reihe, es geht ja auch bei dieser Variante um Meisterschaften und frühe Preise.
Wer diesen Weg der Vorbereitung gewählt hat muss ihn natürlich konsequent durch geführt haben. Irgendwie bringt das nichts wenn man es nur halbherzig praktiziert. Auch sollte sich jeder die Frage stellen ob jetzt eine folgende Belichtung nötig ist und wozu ! All jenen, die da nicht 100% sicher sind, oder jene mit späteren Jungen sei gesagt, es kommen auch andere Zeiten.... Es geht nicht nur um Meisterschaften, es geht vorrangig um die Freude an der Kreatur mit der wir es täglich zu tun haben!
Dafür halten wir Tauben!?
Also, lässt man den "Meistern " ihre Meisterschaften und behält seinen Spaß?!
Nur Hobby aus Spaß, passt das noch in eine "erfolgsorientierte" Gesellschaft?
Antworten auf diese Frage?
Bitte gern!!
LG

Hallo Walter,


Recht hast du mit der Aussage, "Freude an der Kreatur"


Ich muss mit einem "aber" antworten. Im Brieftaubensport geht es nun einmal um Gewinnen und Verlieren. Hätten wir uns nicht selber dieses Ziel in unseren Statuten gesetzt, würde der Brieftaubensport die Größe einer kleinen gemütlichen Zusammenkunft von einigen wenigen Leuten haben. Ich denke, ohne die beiden vorgenannten Situationen, wäre unser Hobby eine nicht erwähnenswerte Beschäftigung, etwa vergleichbar mit einem Essen, wo Gewürze nicht verarbeitet wurden.


Nur meine Meinung.


Gruß
Wilfried
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  #62  
Alt 26.07.2019, 13:02
Lessing Lessing ist offline
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Standard Weiter geht's...

Ja Moin, habe dein "aber" registriert und sage klar, damit hast du absolut recht! Die Ausübung unseres "Hobby" hat natürlich mit Wettbewerb und Leistungsvergleich zu tun!
Nun denke ich allerdings gerade in der Bewertung einzelner Leistungen nicht zuerst an einen Vergleich mit anderen Züchtern/Tauben, vorrangig habe ich zunächst meinen eigenen Bestand im Auge. Habe ich einerseits Tauben die überhaupt erstmal heimkehren und dann von welchen Entfernungen, vor allem in welchem Zustand.
Bei diesen Überlegungen beginnt für mich die Zucht und später auch die Teilnahme an Wettflügen. Viele Züchter, so denke ich, machen sich da kaum Gedanken und setzen ihre Tiere weil es einen Reiseplan gibt und andere Möglichkeiten nur bedingt vorhanden sind.
Ein Reiseplan, wie seit Jahrzehnten angeboten, basiert in der Regel auf Vorgaben die erfüllt werden müssen um Meisterschaften auf unterschiedlichen Ebenen auszufliegen. 12/14 Flüge, 5 beste nach Preisen/km, wie auch immer, stets das Gleiche!
Insofern immer wieder nur ausgerichtet auf die begehrten "Meisterschaften", die einigen wenigen vorbehalten sind...?!
Sollte das"Brieftaubenwesen" in der Zukunft eine Chance haben und neue Interessenten finden, bedarf es mM nach einer Neuorientierung hin zu "Events", gleichzeitig auch zu Wettbewerben mit echten "Hobbyzüchtern" bzw Anfängern. ( letztere eher kaum).
Ein Vorschlag, zunächst einfach als "Schnellschuss"...
Es werden 4/5Flüge angeboten, Nationalflüge auf den Reiserouten O/S/SO/SW
Hier spielen wir um Meisterschaften,
zB "Deutscher Meister" Ostrichtung .... usw.
Parallel bieten wir Flüge um 200/300 km all jenen an die daran "Freude" haben und ihre Tauben gern schnell und früh zuhaus haben wollen! Aber auch als "Aufbauflüge"....
Alles nur eine Frage des "Wollens" und natürlich auch ob es zu organisieren ist!
Hier ist ein "Miteinander" gefragt und nicht " wo habe ich die besten Chancen Meister zu werden!?
Alles in allem??? Machbar!?
Unsere Nachbarn in Belgien oder auch NL machen uns das schon lange vor und es klappt!
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  #63  
Alt 30.07.2019, 05:42
Prox Prox ist offline
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Ich gehe noch einmal einen Schritt weiter. Wenn wir bezüglich "Ausübung unseres Hobbys" belgische bzw. holländische Verhältnisse hätten, wäre unser Hobby vielleicht nicht so familienfeindlich, wie es heute ist, oder schon immer war!!!!!! Die Gründe brauchen wohl nicht benannt werden, weil allgemein bekannt. Wenn nicht, einfach einmal die Familienmitglieder befragen.
Erwarte natürlich nicht, dass alle so denken!!!!!! Ist nur meine Meinung!!!!


Gut Fluch, ä gut Flug
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  #64  
Alt 30.07.2019, 20:29
Lessing Lessing ist offline
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Standard Dann mal los, Familien fragen !

Familienfeind-freundlich....
Inwieweit es innerhalb der Familien zu Akzeptanz oder eben nicht kommt, das liegt an unterschiedlichen Einstellungen der Familienmitglieder zum "Hobby"! Klar ist, das "Hobby" hat einen wesentlichen Anteil am familiären Geschehen und das über das gesamte Jahr. Die Tiere müssen täglich versorgt werden, gleich ob der Züchter selbst es bewältigt oder Eltern, Großeltern, Kinder helfend zur Seite stehen bzw sich aktiv beteiligen. Nun sind mir die unterschiedlichsten Varianten bekannt, eine erscheint in Bezug auf eine Akzeptanz besonders wichtig zu sein. Es muss Freude bereiten und das allen Beteiligten! Ist das gegeben, wird es kaum Probleme geben und alle sind zufrieden..
Nun wissen wir doch alle, es ist oft, ja sehr oft nicht so. Ich selbst behaupte von mir das ich relativ gelassen an die Sache heran gehe und nicht unbedingt jede Woche von Frühjahr bis Herbst meine Tauben zu Flügen einsetzen muss, immer eine Meisterschaft im Kopf die es zu erringen gilt! Das war in meiner Zeit als Schlagpfleger gänzlich anders, hier war alles auf Erfolg ausgerichtet und das in jeder Hinsicht! Vom täglichen Training am Haus, den privaten Vorflügen, Extraflügen unter der Woche, die Weitstrecke und das "normale" Programm war mein Ziel Meisterschaften etc. zu erringen, für meinen jeweiligen Arbeitgeber! In meiner Familie hat es nie Probleme wegen der Tauben gegeben, zur Zeit da ich beruflich damit zu tun hatte war es der Broterwerb. In Zeiten da ich anderweitig beschäftigt war, wurde es dann doch zum Problem... "Nie hast du Zeit wegen der blöden Tauben" hat es dann schon geheißen ! Inzwischen, nach 17 Jahren beruflicher Tätigkeit, alleinstehend, Kinder groß und fernab tätig, bin ich in Rente, habe wieder eigene Tauben!
Solang es nur wenige Flüge sind die ich beschicke sind die Enkel voll dabei. Wenn sie dann jedoch einmal zum Baden oder Urlaub wollen und Opa immer sagt, muss Tauben versorgen, einsetzen etc. verlieren sie das Interesse immer mehr... Da mache ich doch etwas falsch, oder?
Wie geht es dann den jüngeren noch berufstätigen Familienvätern, oder den weniger Erfolgreichen wenn sie ständig "bei den Tauben" sitzen und "nix passiert" was gute Stimmung macht!?
Auch nur Fragen die ich mir stelle ..,,, Gruß an "Prox"!
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  #65  
Alt 31.07.2019, 08:48
Prox Prox ist offline
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Zitat von Lessing Beitrag anzeigen
Familienfeind-freundlich....
Inwieweit es innerhalb der Familien zu Akzeptanz oder eben nicht kommt, das liegt an unterschiedlichen Einstellungen der Familienmitglieder zum "Hobby"! Klar ist, das "Hobby" hat einen wesentlichen Anteil am familiären Geschehen und das über das gesamte Jahr. Die Tiere müssen täglich versorgt werden, gleich ob der Züchter selbst es bewältigt oder Eltern, Großeltern, Kinder helfend zur Seite stehen bzw sich aktiv beteiligen. Nun sind mir die unterschiedlichsten Varianten bekannt, eine erscheint in Bezug auf eine Akzeptanz besonders wichtig zu sein. Es muss Freude bereiten und das allen Beteiligten! Ist das gegeben, wird es kaum Probleme geben und alle sind zufrieden..
Nun wissen wir doch alle, es ist oft, ja sehr oft nicht so. Ich selbst behaupte von mir das ich relativ gelassen an die Sache heran gehe und nicht unbedingt jede Woche von Frühjahr bis Herbst meine Tauben zu Flügen einsetzen muss, immer eine Meisterschaft im Kopf die es zu erringen gilt! Das war in meiner Zeit als Schlagpfleger gänzlich anders, hier war alles auf Erfolg ausgerichtet und das in jeder Hinsicht! Vom täglichen Training am Haus, den privaten Vorflügen, Extraflügen unter der Woche, die Weitstrecke und das "normale" Programm war mein Ziel Meisterschaften etc. zu erringen, für meinen jeweiligen Arbeitgeber! In meiner Familie hat es nie Probleme wegen der Tauben gegeben, zur Zeit da ich beruflich damit zu tun hatte war es der Broterwerb. In Zeiten da ich anderweitig beschäftigt war, wurde es dann doch zum Problem... "Nie hast du Zeit wegen der blöden Tauben" hat es dann schon geheißen ! Inzwischen, nach 17 Jahren beruflicher Tätigkeit, alleinstehend, Kinder groß und fernab tätig, bin ich in Rente, habe wieder eigene Tauben!
Solang es nur wenige Flüge sind die ich beschicke sind die Enkel voll dabei. Wenn sie dann jedoch einmal zum Baden oder Urlaub wollen und Opa immer sagt, muss Tauben versorgen, einsetzen etc. verlieren sie das Interesse immer mehr... Da mache ich doch etwas falsch, oder?
Wie geht es dann den jüngeren noch berufstätigen Familienvätern, oder den weniger Erfolgreichen wenn sie ständig "bei den Tauben" sitzen und "nix passiert" was gute Stimmung macht!?
Auch nur Fragen die ich mir stelle ..,,, Gruß an "Prox"!

Danke für den netten Gruß,


sicher gibt es auch viele gute Gemeinsamkeiten in Familien bezüglich Tauben. Ich z.B., hatte in meiner beruflichen Zeit mit meinen Tauben die schönsten Erlebnisse/Erfolge trotz Wechseldienst, 2 kleinen Kindern und Hausbau.
Wenn ich die Familienfreundlichkeit in Frage gestellt habe, dann habe ich an die Kosten gedacht, ich habe an den Verzicht auf Sommerurlaub gedacht, und auch an das Unverständnis von Freunden, wenn wieder eine Verabredungsabsage wegen Taubenflug anstand.


Auch stelle ich einmal die Frage in den Raum, wie geht es uns Taubenzüchtern, wenn die Ehefrau ein gleich zeitintensives und kostenintensives Hobby frönen würde, wie der Ehepartner? Mit einem überdurchschnittlichem Gehalt, und einem Schlagpfleger sicher kein Problem. Aber als Normalverdiener/Rentner o. ä., könnte es schon "hier und da" Probleme/Diskussionen geben.
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  #66  
Alt 31.07.2019, 13:48
Lessing Lessing ist offline
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Standard Moin, familienfreundlich !?

Die Kostenfrage und das vorhandene Budget, einerseits leicht zu beantworten, nur soviel Tauben halten, Aufwand betreiben, Tauben zukaufen wie ich es mir "wirklich" leisten kann! Bedenkt man das eine einzelne Bestandstauben jährlich ca 25 Euro an Kosten für Futter, Mineralien, Tierarzt, Beiträge, Reiseumlage oder Korbgeld, Listen, Fahrten zur Einsatz-/Uhrenstelle usw. verursacht, bin ich schnell bei 150 Euro monatlich! Gerechnet auf einen Bestand von 60 Tieren im Durchschnitt! Das sind dann ca. 20 Paare plus Jungtauben (6/7 Monate) mit denen ich arbeiten kann.
Angenommen 5 Paare in der Zucht, 40 Junge und 30 Reisetauben. Übersichtlich, relativ leicht zu versorgen!
Nun stellt sich mir die Frage wie ich mit solch einem Bestand gegen "Grosszüchter" die zT. mit 70/80 und mehr Tauben die Reise beginnen, mithalten kann!?
Leicht beantwortet, mit hochwertigen Tauben, die ich mir zulegen muss oder bereits im Schlag habe! Wenn ich sie mir noch zulegen muss, ist dies ein weiterer Kostenfaktor wenn ich nicht einen Förderer finde der mir ehrlich hilft!
Also Prox, wie geht es jetzt weiter....
LG
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  #67  
Alt 01.08.2019, 01:49
Prox Prox ist offline
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Zitat:
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Die Kostenfrage und das vorhandene Budget, einerseits leicht zu beantworten, nur soviel Tauben halten, Aufwand betreiben, Tauben zukaufen wie ich es mir "wirklich" leisten kann! Bedenkt man das eine einzelne Bestandstauben jährlich ca 25 Euro an Kosten für Futter, Mineralien, Tierarzt, Beiträge, Reiseumlage oder Korbgeld, Listen, Fahrten zur Einsatz-/Uhrenstelle usw. verursacht, bin ich schnell bei 150 Euro monatlich! Gerechnet auf einen Bestand von 60 Tieren im Durchschnitt! Das sind dann ca. 20 Paare plus Jungtauben (6/7 Monate) mit denen ich arbeiten kann.
Angenommen 5 Paare in der Zucht, 40 Junge und 30 Reisetauben. Übersichtlich, relativ leicht zu versorgen!
Nun stellt sich mir die Frage wie ich mit solch einem Bestand gegen "Grosszüchter" die zT. mit 70/80 und mehr Tauben die Reise beginnen, mithalten kann!?
Leicht beantwortet, mit hochwertigen Tauben, die ich mir zulegen muss oder bereits im Schlag habe! Wenn ich sie mir noch zulegen muss, ist dies ein weiterer Kostenfaktor wenn ich nicht einen Förderer finde der mir ehrlich hilft!
Also Prox, wie geht es jetzt weiter....
LG

Also Lessing, wie es bei mir weiter geht, kann ich dir sagen. So wie immer. Was ich für mein Hobby benötige, bekomme ich. Wenn ich den Taubensport nach meinem Budget ausrichten müsste, hätte ich das Murmelspielen aus meiner Kindheit beibehalten. Klingt arrogant, aber ich habe nicht meine Situation beschrieben, sondern wie es offensichtlich nicht nur in unserem "Sport" aussieht.
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  #68  
Alt 01.08.2019, 07:41
linus linus ist offline
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Hallo
Sind Meisterschaften erringen das Wichtigste in der Taubenhaltung? Ich habe mich schon lange davon freigemacht. Der Umgang mit meinen Tauben ist für mich pure Freude und Entspannung. Dafür gebrauche ich nicht 100 Tauben oder noch mehr. Ich habe es immer so gehalten dass über den Winter weniger als 40 Tauben im Bestand waren. Das ermöglicht mir auch einen Versorger zu finden, wenn ich mal Urlaub mache bzw. anderweitig verhindert bin. Auch die Kosten bleiben so im Rahmen.
Dieser ganze Hype um Meisterschaften auf Verbandsebene schafft bei der großen Mehrheit der Züchter nur Unzufriedenheit. Diese sollten schnellstens ersatzlos gestrichen werden, das würde den meisten (auch FL) gut tun, denn die Mehrheit ist nicht daran interessiert bzw. hat keine Chance auf Erfolg????.
Brieftauben sind so herrliche Geschöpfe, ich möchte sie in meinem Leben nicht missen!!!!!!!!!
Viel Spaß mit den Tauben
Hans
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  #69  
Alt 01.08.2019, 09:45
Prox Prox ist offline
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Hallo
Sind Meisterschaften erringen das Wichtigste in der Taubenhaltung? Ich habe mich schon lange davon freigemacht. Der Umgang mit meinen Tauben ist für mich pure Freude und Entspannung. Dafür gebrauche ich nicht 100 Tauben oder noch mehr. Ich habe es immer so gehalten dass über den Winter weniger als 40 Tauben im Bestand waren. Das ermöglicht mir auch einen Versorger zu finden, wenn ich mal Urlaub mache bzw. anderweitig verhindert bin. Auch die Kosten bleiben so im Rahmen.
Dieser ganze Hype um Meisterschaften auf Verbandsebene schafft bei der großen Mehrheit der Züchter nur Unzufriedenheit. Diese sollten schnellstens ersatzlos gestrichen werden, das würde den meisten (auch FL) gut tun, denn die Mehrheit ist nicht daran interessiert bzw. hat keine Chance auf Erfolg????.
Brieftauben sind so herrliche Geschöpfe, ich möchte sie in meinem Leben nicht missen!!!!!!!!!
Viel Spaß mit den Tauben
Hans

Hallo Hans,


du hast mir aus dem Herzen gesprochen. Bin zwar noch nicht soweit, meinen Bestand auf mein Wunschziel zu reduzieren, aber das schaffe ich auch noch. Meine Erwartungen bezüglich Erfolge habe ich auf Verein- und RV Ebene reduziert. Damit kann man wunderbar Leben und den Taubensport trotzdem genießen. Muss aber auch sagen, dass war nicht immer so. Man muss wohl erst ein bestimmtes Alter haben, um die großen Träume zu begraben.


Gruß
Wilfried
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  #70  
Alt 01.08.2019, 10:57
Lessing Lessing ist offline
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Beiträge: 670
Standard Ich hab' geträumt heut' Nacht..

Sehr schön, da sind wir ja schon drei die auf Meisterschaften weniger Wert legen! Allerdings ist eine gute Platzierung auch nicht zu verachten. Hier und da ein gutes Ergebnis sorgt für Zufriedenheit und Stolz, eben eine Bestätigung dafür dass wir unsere Tauben gut vorbereitet haben.
Eine Meisterschaft auf Verbandsebene macht in ihrer jetzigen Form wenig Sinn, da gibt es zuviele Unwägbarkeiten über das Verbandsgebiet verteilt! Wie ich zuvor schon einmal angeregt habe, sollten Regionen und "Flugrichtungen" gemeinsame Flüge organisieren und aus den Ergebnissen ihre Meister ehren.
Stichwort:
"Nationalflugtage" 4/5 im Jahr?
Veranstaltet vom Verband, organisiert von den Regionalverbänden.....und ausgestattet mit Ehrenpreisen von Sponsoren bereit gestellt!
"Hauptpreis 1 Auto, von Daimler Benz zur Verfügung gestellt!" Träumerei IST klar!
Was wenig Sinn macht, ist die Tatsache das RVen ihren Reiseplan den Bedingungen der Verbandsmeisterschaften anpassen "müssen"!!
Die Folge ist doch das zum Ende einer Saison nur noch fast ausschließlich jene Züchter setzen die noch Ambitionen haben!? Ob und wie da etwas verändert werden kann, im Moment denke ich eher nein.
LG
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