Internet-Taubenschlag Diskussions Forum  

Zurück   Internet-Taubenschlag Diskussions Forum > Diskussionen > Züchter-Stammtisch

Antwort
 
Themen-Optionen Ansicht
  #11  
Alt 16.11.2022, 05:33
RTL RTL ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 08.02.2006
Ort: Alpen
Beiträge: 40
Standard

Hallo Haluter,
das Wasser ist naturbelassen. Es werden keine Wasserzusätze gegeben, die das Wasser ansäuern oder ähnliches. Das Wasser kommt aus dem eigenen Brunnen, naturbelassener geht’s nicht.
Ich selbst trinke auch dieses stinknormale Wasser und bin topfit.
Mit Sportsgruß
RTL
Mit Zitat antworten
  #12  
Alt 22.11.2022, 10:59
WernerW WernerW ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 17.04.2001
Ort: Aidenbach
Beiträge: 4.357
Standard

Zitat:
Zitat von haluter Beitrag anzeigen
Ich habe in einem Nebelbuch von einem Italiener der Bäcker war und Backhefe gegeben hat gelesen, und durch meine Selbständigkeit täglich beim Bäcker war, mir Backhefen mitgenommen und angewendet, da ich durch Dr. Erdös aus Köln wusste das Hefen auch Pilze verbreiten, habe ich Dr. Kamphausen damals gebeten mal nachzuschauen, was die Tauben Klinik bis dato noch nie gemacht hatte. Das Ergebnis war Katastrophal, Dr. Kamphausen hätte niemals erwartet so viel Hefepilze, wie bei der Kontrolle zu sehen, es war ein Pilsrasen.

M.f.G. Haluter
Hallo Haluter

zuerst mal ich war auch in den 60 ger Jahren Kunde bei Erdös sicher hast du da was verkehrt verstanden mit den "Pilzen".Der Geheim Trick der "Bäcker war das sie gemahlene Kaffeebohnen (Koffein )mit der Hefe mischten. Neben dem zentralen Nervensystem beeinflusst Koffein auch verschiedene andere Organsysteme. Dazu zählen das Herz, die Nieren, das Blut, die Muskeln und viele mehr. Das mit den Pilzbefall wird wohl stimmen voraus gesetzt die Tauben hatten kein intaktes Immunsystem, aber sicher kommt der Pilz nicht direkt von der Bierhefe.

Zitat: Bierhefe/Kräuterhefe Diese enthalten außer Vitaminen, Spurenelementen, Aminosäuren, Calcium, Phosphor noch viele weitere wertvolle Substanzen und haben einen sehr günstigen Einfluss auf den Stoffwechsel und wirken so gesundheitsfördernd. Bierhefe hilft Stoffwechselstörungen zu vermeiden und wirkt vorbeugend gegen Darmkrankheiten.


Bindung und Inaktivierung von Schadstoffen, die dem Futter entstammen• (Pilzgifte) und Schadorganismen des Verdauungskanals (z.B. E.coli) Schutz vor Infektionen durch Ausbildung einer Schutzschicht (Biofilm) auf der• Darmschleimhaut und durch erhöhte Antikörperbildung Versorgung mit hochwertigen Aminosäuren, Vitaminen, Spurenelementen und• Enzymen zur Steigerung der körpereigenen Abwehrkräfte. Nähere Infos gemäß Artikel von Frau Prof. Dr. Brigitte Gedek!
Die meistens immer wieder hier angesprochene Gefahr von Pilzinfektionen besteht nicht, wenn die Hefe aufgeschlossen und somit nicht mehr zu eigenständigen Funktionen fähig ist. Wie Labortests zeigen, hat Hefe keinen begünstigenden Einfluss auf das Wachstum von Krankheitserregenden Pilzen. Vielmehr trägt die Abwehr steigernde Wirkung der Hefe zur Gesundheitserhaltung des Organismus bei.

Wünsche noch einen schönen Tag.
__________________

ES IST IMMER BESSER, DASS MAN MEHR WEISS, ALS MAN SAGT!
mit freundlichen Grüßen
Werner

Geändert von WernerW (29.11.2022 um 09:57 Uhr)
Mit Zitat antworten
  #13  
Alt 23.11.2022, 06:25
Benutzerbild von Pfaelzer
Pfaelzer Pfaelzer ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 11.04.2001
Ort: Landau-Land
Beiträge: 5.243
Standard Hefe

Hallo Sportfreunde,
Hefe ist ein gutes Produkt.
Die alten Herren von Natural gaben jeden Tag Knoblauchöl, Bierhefe und Kalk ans Futter.

Ich fragte mal Harry Tamsen in Dortmund ob man das so machen könnte. Und er meinte damit kann man nichts falsch machen.
Also habe ich das so gemacht. Und das mache ich schon seit mitte der 80er jahre so. Nur hab ich das Knoblauchöl mit Leinöl getauscht. Aber nur wegen der hohen Kosten für gutes Knoblauchöl.

Er meinte damals auch, das fertige Bierhefe kaum Schaden anrichten kann. Er hat mir allerdings geraten jeden Tag Glutamin ans Futter zu binden.

Frische Bäckerhefe sollte man so vorsichtig behandeln wie wenn man Eier übers Futter gibt. Nicht wegen der Salmonellen, sondern wegen der Pilzvermehrung. Man müsste dann die Raufe ausbrennen oder sonst irgendwie sauber halten.

Frische Hefe ist natürlich eine ganz andere Hausnummer als Bierhefe. In der Reisesaison gebe ich Bierhefe höchstens zum Abtrocknen. Entweder frische oder flüssige Hefen usw.

Wenn man konsequent jeden Tag frische Hefe ans Futter macht, kann man den Unterschied im Gefieder nicht nur fühlen, man kann das auch sehen.... Es ist so, dass selbst alte Weibchen auf einmal aussehen als wären sie wieder jung geworden..........

Ich bin überzeugt, dass frische Hefe viel besser ist, aber die Handhabung und wegen der Hygiene mir einfach zuviel ist das das ganze Jahr zu geben. Wenig passieren kann allerdings wenn man die Hefe mit etwas Öl mischt (ich nehme dazu die aufgeweichte Hefe und gebe etwas Leinöl dazu in einen Schüttelbecher) und mischt das Futter für den nächsten Tag. Dann ist es angetrocknet. Aber die Hefe eben nicht mehr frisch. Und ich weiss nicht, ob sie dann die selbe Wirkung erzielt.



Das wäre mal eine Frage an Herr Berger.

Ist frische Bierhefe vom Vortag noch genauso wertvoll wie wenn man sie frisch gibt?
__________________
Gut Flug
Pfälzer

Lebenserfahrung ist die Summe zumeist schmerzlicher Lernprozesse.
Mit Zitat antworten
  #14  
Alt 23.11.2022, 15:47
WernerW WernerW ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 17.04.2001
Ort: Aidenbach
Beiträge: 4.357
Standard Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht!

Zitat:
Zitat von RTL Beitrag anzeigen
Hallo Haluter,
das Wasser ist naturbelassen. Es werden keine Wasserzusätze gegeben, die das Wasser ansäuern oder ähnliches. Das Wasser kommt aus dem eigenen Brunnen, naturbelassener geht’s nicht.
Ich selbst trinke auch dieses stinknormale Wasser und bin topfit.
Mit Sportsgruß
RTL


Hallo Dietmar

kurz zu Backhefe ,die am häufigsten an "Tauben "verfütterte Hefe ist wohl die Bierhefe, und man findet die Bierhefe auch in den unterschiedlichsten Ergänzungsfuttermitteln. Es gibt keine Hinweise, dass Hefe bzw. Backhefe irgendwelche schädlichen Auswirkungen auf den Organismus von Mensch und Tier hat. Im Gegenteil. Reine Bäckerhefe sollte allerdings nicht pur verzehrt werden, dies könnte zu Blähungen führen.

Aber ich denke auch das die meisten Brieftaubenzüchter etwas verwirrt sind bei den vielen angebotenen "Hefen" und scheinen deshalb Probleme mit der Unterscheidung der einzelnen Hefen zu haben welche man füttern könnte... ich meine die am häufigsten an "Tauben "verfütterte Hefe ist wohl die Bierhefe, und man findet die Bierhefe auch in den unterschiedlichsten Ergänzungsfuttermitteln.

Bei der "Bierhefe" handelt es sich um bereits abgetötete Hefezellen (Präbiotika). Und so ist nach meinen Wissen eine aktive Einflussnahme mittels "lebender Mikroorganismen" auf die Verdauung ist mit der Bierhefe daher nicht möglich.

Aber man weis auch das dies ausschließlich aus Brauereien stammende „Abfallprodukt“ viele Vorteile hat, denn die getrocknete hochwertige Bierhefe, ist angereichert mit Vitaminen. Dieses Nahrungsfuttermittel verbessert die Fitness der Tiere .Die Bierhefe ist somit (Saccharomyces cerevisiae) ist ein sehr wertvolles Mittel (für Mensch und Tier), weil sie einen hohen Anteil an essentiellen Aminosäuren besitzt und reich an B-Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen ist. Die natürlichen für Mensch und Tier zugelassenen Nahrungsfuttermittel haben einen günstigen Einfluss auf das Immunsystem und den Stoffwechsel, eine effektive Verdauung und das Immunsystem.

Heute wird Bierhefe meist industriell für die Futtermittelindustrie hergestellt. Dies garantiert mittlerweile eine gleich bleibende Qualität.

Da aber beim Vogel (Tauben)so schreibt Prof. Dr. Brigitte Gedeck
im Gegensatz zum Säuger die Magen - Darm - Passage der Nahrung Verhältnis mäßig rasch vor sich geht, erweist sich bei Vögeln als vorteilhaft, Hefepräparationen einzusetzen, deren Zellen durch die so genannte Plasmolyse aufgeschlossen sind. Ein solches Produkt liegt in"Strath-PK- Kräuterhefe vor, der Link dazu: https://www.strath.de/pk-fuer-tiere/
Der Wissenschaftliche gesamte Beitrag zur Hefe von Prof. Dr. Brigitte Gedeck kann auf Wunsch zugesendet werden.

Verstehen kann ich nicht das man z.B. "Kräuterhefe" welche für die Tauben und Geflügel Produziert wird nicht verwendet. Aber wie heist es in der Überschrift so schön .....Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht!

Übrigens wird die Kräuterhefe auch von vielen Tauben Ärzten nebst Taubenklinik angeboten
__________________

ES IST IMMER BESSER, DASS MAN MEHR WEISS, ALS MAN SAGT!
mit freundlichen Grüßen
Werner
Mit Zitat antworten
  #15  
Alt 23.11.2022, 19:04
Benutzerbild von Alfred Weber
Alfred Weber Alfred Weber ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 01.05.2003
Ort: 94261 Kirchdorf
Beiträge: 3.210
Standard

Guten Abend Werner, Thomas und alle anderen hier,

ich bin da wohl ein Laie...aber auch ich gebe schon seit vielen Jahren mehr oder weniger trockene Backhefe von der Norma meinen Tauben.

Das ganze mache ich so:

1 Suppenteller

da gebe ich erst einen Teelöffel Zucker rein

übergieße diesen Zucker mit 25 ml kochendem Wasser das den Zucker sofort auflöst

anschließend kommen 25 ml kaltes Wasser dazu

und dann schütte ich einen 15 gr Beutel Backhefe da rein und mit dem Schneebesen quirle ich die Backhefe ca. 1 Minute bis sich diese im Wasser auflöst.

Dann lasse ich die so gemachte Hefe aufgehen.
So nach ca. 10 -15 Minuten geht die Hefe soweit hoch, das der Suppenteller voller Hefeschaum ist.
Diesen Hefeschaum schütte ich über ca. 1 Kilo Futter und rühr das ganze mit einem Suppenlöffel ein.

Nach ca. 5 Minuten ist die Hefe schon eingezogen und wird den Tauben verfüttert.

Während der Reise bekamen das meine Tauben in 2022 jeden Montag und Dienstagmorgen übers Futter. Alt und Jungflug

Pilze hin oder her...meine Tauben haben gezeigt, das ihnen das ganze nicht geschadet hat...den sonst wären die Erfolge nicht so gut gewesen.
Immerhin 1. Bayrischer Jährigenmeister und 3. Verbands-Jährigen-Meister auf Verbandsebene, 8. Asvogel auf Bundesebene Monat Juli und und und

Taubengruß
Alfred

Geändert von Alfred Weber (23.11.2022 um 19:32 Uhr)
Mit Zitat antworten
  #16  
Alt 24.11.2022, 09:43
WernerW WernerW ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 17.04.2001
Ort: Aidenbach
Beiträge: 4.357
Standard

Zitat:
Zitat von Alfred Weber Beitrag anzeigen
Guten Abend Werner, Thomas und alle anderen hier,

ich bin da wohl ein Laie...aber auch ich gebe schon seit vielen Jahren mehr oder weniger trockene Backhefe von der Norma meinen Tauben.

Das ganze mache ich so:

1 Suppenteller

da gebe ich erst einen Teelöffel Zucker rein

übergieße diesen Zucker mit 25 ml kochendem Wasser das den Zucker sofort auflöst

anschließend kommen 25 ml kaltes Wasser dazu

und dann schütte ich einen 15 gr Beutel Backhefe da rein und mit dem Schneebesen quirle ich die Backhefe ca. 1 Minute bis sich diese im Wasser auflöst.

Dann lasse ich die so gemachte Hefe aufgehen.
So nach ca. 10 -15 Minuten geht die Hefe soweit hoch, das der Suppenteller voller Hefeschaum ist.
Diesen Hefeschaum schütte ich über ca. 1 Kilo Futter und rühr das ganze mit einem Suppenlöffel ein.

Nach ca. 5 Minuten ist die Hefe schon eingezogen und wird den Tauben verfüttert.

Während der Reise bekamen das meine Tauben in 2022 jeden Montag und Dienstagmorgen übers Futter. Alt und Jungflug

Pilze hin oder her...meine Tauben haben gezeigt, das ihnen das ganze nicht geschadet hat...den sonst wären die Erfolge nicht so gut gewesen.
Immerhin 1. Bayrischer Jährigenmeister und 3. Verbands-Jährigen-Meister auf Verbandsebene, 8. Asvogel auf Bundesebene Monat Juli und und und

Taubengruß
Alfred
Guten morgen Alfred

warum auch nicht ich sehe nicht das du was falsches machst.

mir schreibt ein Fachmann er habe die Kräuterhefe seit einigen Jahren durch das Fermentgetreide flüssig von Kanne Brottrunk ersetzt. Dieses ist deutlich kostengünstiger und seines Erachtens nicht minder wertvoll.

Seit über 40 Jahren werden die Kanne Brottrunk Produkte erfolgreich in der artgerechten Tierfütterung und -Haltung eingesetzt.

Ein wesentlicher Faktor für ein starkes Immunsystem der Tauben ist ein artgerechtes und ausgewogenes Futter und aufeinander abgestimmte "Zusatzprodukte" .

Ist das Immunsystem der Tauben aber geschwächt, sind sie deutlich anfälliger für Infekte. Krankheitserreger wie Viren, Parasiten, Bakterien und Pilze können somit deutlich einfacher ihr Unwesen treiben .
__________________

ES IST IMMER BESSER, DASS MAN MEHR WEISS, ALS MAN SAGT!
mit freundlichen Grüßen
Werner
Mit Zitat antworten
  #17  
Alt 24.11.2022, 11:36
Benutzerbild von sissihund
sissihund sissihund ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 18.12.2005
Ort: Am Meelensee
Beiträge: 194
Frage Kanne Brottrunk

Hallo. Wie wird das Produkt Kanne Brottrung angewendet .
__________________
Wer schon nicht überzeugen kann soll wenigstens für Verwirrung sorgen.
Mit Zitat antworten
Antwort

Themen-Optionen
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an
Smileys sind an
[IMG] Code ist an
HTML-Code ist aus

Gehe zu


Alle Zeitangaben in WEZ. Es ist jetzt 20:28 Uhr.


Powered by vBulletin® Version 3.8.11 (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2023, vBulletin Solutions Inc.